Bützow, ein Idyll
Bützow ist jedes Mal wie ein kleiner Urlaub gewesen. Die Alte Badeanstalt könnte idyllischer nicht sein und auch die Atmosphäre auf dem daneben liegenden Zeltplatz ist urgemütlich. Allein der Blick auf den See mit seinem Seerosenblätterteppich und das tiefe Einatmen des frischen Seeduftes genügt, um für ein paar Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.

Nur die Seele des Seesacks, Dieter, fehlt ein wenig. Ein Sprung ins kühle Nass wäscht den Kopf frei und ein feines Eis kühlt den sonnenerhitzten Körper von innen nach einem kleinen Volleyball Match. Wenn dann zum Abend hin noch der Wind einem das Haar um den Kopf wehen lässt und man sich ausgelassen mit seinen Freunden darüber amüsieren kann, wie vier Leute in einem Boot versuchen gegen den Wind und die Strömung zu rudern und dabei wie ein Standbild wirken, statt erst einmal an Land zu kommen, ist die Stimmung perfekt. Perfekt für ein Konzert.

Open Air bei herrlichstem Wetter. Gegen 20:00 Uhr schmetterten uns Demian Bell & The Maypole Trio Bluesklänge um die Ohren.

Kurz nach neun traten Keimzeit auf die Bühne. Mein zweites Konzert erst in diesem Jahr und ich merkte, wie meine Textsicherheit zu wünschen übrig ließ. Trotzdem trugen die neuen und alten Liedchen in wunderbare Welten.

Keimzeit- Lieder erzählen Geschichten und erfüllen alles mit ihrem Duft. Man möchte die Augen schließen und einfach nur hören oder ein bisschen den Körper im Rhythmus der Musik wiegen.

Man möchte lachen und ein bisschen traurig sein. Immer ist zu spüren, wie viel Spaß die Musik den Zuhörenden als auch den Darbietenden bringt.

Norbert war ein kleiner Wirbelwind auf der Bühne und es umgab ihn wieder diese Aura. Er lächelt ins Publikum und schafft es dabei, dass jeder sich persönlich angelächelt fühlt.

Rudi wurde gefeiert den Abend, wenn er seine E-Gitarre heulen ließ und Spatzi sollte viel öfter singen! Schade, dass er und Roland etwas im Dunkeln saßen. Aber zu hören waren beide allemal. Roland mit seinem Schlag und Hartmut am dumpf glucksenden Bass führten die Lieder an.

Zur Zugabe „Der Löwe“ schaute ich einmal in den Himmel und hatte sofort eine Zeile von Hermann Hesse im Kopf:
„Der Blick in den Sternenhimmel und ein Ohr voller Musik vor dem Zubettgehen, das ist besser als alle deine Schlafmittel.“

In diesem Sinne, Dank an Keimzeit und Dirk Tscherner für ein schönes Konzert.
Bericht: Dominik
Fotos: René, Dominik (1,2)





















Schöne Bilder, schöner Veranstaltungsort, Tschuldigung Location (die hier Wohnenden müssen doch ständig Urlaubsgefühle haben ;o)), schönes Konzert, was sich wiedermal viiiiiel zu schnell dem Ende neigte.
Die Reise hat sich gelohnt.
Wohlan bliebe zu erwähnen - ein dreifach Hoch dem Grillmeister, welcher es schaffte einem jeden Mitglied der Wartegemeinschaft die Vorfreude auf sein Gebrutzeltes ins unermessliche zu steigern, da erst bei Erreichen des Grills nach ca. 30+x Warteminuten das angestrebte seinen Platz auf eben diesem fand, sodann die Bräunung des Grillguts sich auf dem Feuer, welches unter immerhin 1/5 der Grillfläche vorhanden, vollzog und flugs 10 Minuten später schon überreicht werden konnte.
Hoch, Hoch, Hoch!
Gruß Manfred
Na!
Scheeener Ardiggl! Bützow - eine Legende! Danke für diesen schönen Bericht.
Stimmt Spatzi soll singen - bin ich auch für!
Und habt Ihrs gemerkt? Zählt mal die Mitglieder von Keimzeit…
Ich meine is anders als offn Plakat oder?
;-)
Liebe Grüsse an das Team und speziell an den “nicht mehr mac - user”!
Rudi
PS: hatte ich irgendwie das Volleyballspiel verpasst?
Hiddensee?
Gruss zurück, geschrieben auf meinem Mac ;-)