Geschichte

25 Jahre Keimzeit liegen hinter uns und ich bin mir sicher, bei Euch irgendwo tief versteckt in irgendwelchen Kisten liegen sicher noch alte Zeitungsartikel, Tonband Aufnahmen oder Video/TV Aufzeichnungen aus dieser Zeit, daher hier der Aufruf: SENDET UNS EURE SACHEN UND WIR VERÖFENTLICHEN ES HIER UNTER EUREM NAMEN WENN IHR WOLLT! Einfach ne Mail schreiben an: bilder (at) elektrofeld.com und her damit, wir werden es gut behandeln und sicher werden sich viele Fans freuen, wenn wir alle das Material mal zu sehen bekommen.

1982

25 Jahre Keimzeit, 25 Jahre gute Musik und geniale Live Events.

Jogger
Beginnen möchten wir unsere kleine Retrospektive heute, 25 Tage vor dem ersten Jubiläumskonzert in Berlin, mit dem Jahr 1982, der eigentlichen Geburtsstunde der Band Keimzeit – aus Jogger wird Keimzeit.

Die Besetzung 1982 sah wie folgt aus:

  • Norbert Leisegang (Gesang und Gitarre)
  • Roland Leisegang (Schlagzeug)
  • Hartmut Leisegang (Bass)
  • Marion Leisegang (Gesang)

Keimzeit 1982

1983-1985

Die Jahre 1983-1985 stehen hauptsächlich im Zeichen von Live Auftritten im Raum Brandenburg, davon viele im Heimatkreis Belzig. Besondere Highlights sind die Sommerparty’s und Weihnachtskonzerte sowie die enorme Konzertlänge von 5 Stunden und mehr.

Ulle und Marion

  • 1984 – Ulrich „Ulle“ Sende kommt in die Band an der Gitarre
  • 1985 – Marion verlässt aufgrund ihrer Schwangerschaft die Band

1986-1988

Die Zeit von 1986-1988 war wieder eine voller Konzerte aber auch neuer Musiker. 1986 waren die ersten Auftritte von Ralf Benschu (Saxophon, Flöte, Klarinette) als Gastmusiker zu verzeichnen aber auch Marion kommt nach Ihrer Schwangerschaft wieder in die Band zurück.

Norbert Birthday

Im Jahr 1988 konnten Keimzeit dann beim Rundfunk der DDR einige Lieder professionell aufnehmen, welche dann auch im Radio der DDR gspielt wurden – vor allem beim Jugendradio „DT64“.

Ulle und Norbert

Band 1990

1989 können Keimzeit ihr erstes Album aufnehmen welches dann ein Jahr später unter dem Titel „Irrenhaus“ von der BMG Ariola veröffentlicht wird – Keimzeit haben einen Major Deal!

  • Marion Leisegang bekommt ein weiters mal Nachwuchs und steigt endgültig aus der Band aus
  • Matthias Opitz wird festes Bandmitglied (Piano, Keyboard)

1989-1990 Keimzeit und die erste Platte

Matthias Opitz

Ein paar Zeilen entnommen der Keimzeit Wikipedia Page:

Mit dem Titelstück des Albums gelang der Band sogar ein „Wendehit“: Textzeilen wie „...Irre ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament. Selber Schuld daran, wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt…“ sprachen vielen DDR-Bürgern aus dem Herzen. Elf 99, die Jugendsendung des DDR-Fernsehens, produzierte zudem ein Video zum Titel Flugzeuge, der die metaphorische Wirkung des Liedes im Bezug auf die Wendewirren noch unterstützte: Bei der Textzeile ..eingepudert und abgestellt: der Chef…“ sieht man beispielsweise ein scheinbar achtlos in die Ecke gestelltes Bild Erich Honeckers. Darüberhinaus tourte die Band weiter intensiv durch die (Noch-)DDR und trat mehrfach im Fernsehen und im Radio auf.

1990 das Irrenhaus erscheint in den Plattenläden und Ralf Benschu als festes Mitglied am Saxophone in der Band.

Irrenhaus

Irrenhaus (Hansa/BMG Ariola):

  • Ratten
  • Hofnarr
  • Mama
  • Irrenhaus
  • Frühling
  • Keine Männer
  • Betrunken
  • Kintopp
  • Rosi
  • Schwein
  • Der Löwe
  • Flugzeuge
  • So

Aktuelle Bandbesetzung:

Keimzeit mit Ralf

  • Norbert Leisegang (git, voc)
  • Hartmut Leisegang (bass)
  • Roland Leisegang (drums)
  • Ulrich „Ulle“ Sende (git)
  • Matthias Opitz (key, pia)
  • Ralf Benschu (sax)

1991-1992 – Das zweite Album und ständig auf Tour…

…jetzt aber durch gesamt Deutschland.

1991 erscheint das zweite Keimzeit Album „KAPITEL 11“ bei Hansa/BMG. Aufgenommen von: Januar bis Februar 1991 in den Studios des Funkhauses Berlin, Produzent: Klaus Dobrik, Toning: Christina Kohlmorgen, Co-Prod.: Ingo Dietrich, Roland und Norbert Leisegang, Gastmusiker: Ralf Schuldt (mundh), Ronald Hänsch (tr), Christian Raake (tenor sax), Uwe Langer (tb)

Kapitel 11

Kapitel 11

  • Kapitel Elf
  • Zu wenig
  • Singapur
  • Eisenbahner
  • Blind
  • Reiches Land
  • Farben
  • Amsterdam
  • Gold für einen Ring
  • Ich bin krank
  • Maggie
  • Wiedersehen

Live

1993-1994 – die „Bunten Scherben“

1993 verlässt Matthias Opitz (key) die Band und wird durch Andreas „Spatz“ Sperling (key) gebührend abgelöst. Das dritte Album „Bunte Scherben“ erscheint (noch mit Matthias Opitz am Keyboard) und bringt Keimzeit’s bis dato grössten Hit „Kling Klang“ mit.

Spatzi

Bunte Scherben: Aufgenommen in: Berlin Powerplay Tonstudio / track 13 Vielklangstudio, Produzent: Ralf Bostelmann Böhme, Toning.: Lothar „Paul“ Kramer, Coprod.: David Young (track 13), Co-Toning.: David Young (track13), abgemischt im Studio Schreier & Kramer in Berlin Wilhemshagen und: Vielklangstudio (track 13), Gastmusiker: Herrmann Naehring (perc), Tobias Morgenstern (akk), Coverdesign: Thomas Sassenbach / Ariola, Illustration: Francisca Drechsler.

Bunte Scherben

  • Amerikanische Liebe
  • Kling Klang
  • Breit
  • Schmetterlinge
  • Bunte Scherben
  • Trauriges Kind
  • Sommernächte
  • La Vie De La Boheme
  • See voller Tränen
  • Kleinod
  • Oputz I (instrumental)
  • Alfred
  • Kling Klang (#2)
  • Zweiundzwanzig

Aktuelle Besetzung:

  • Norbert Leisegang (git, voc)
  • Hartmut Leisegang (bass)
  • Roland Leisegang (drum)
  • Ulrich „Ulle“ Sende (git)
  • Ralf Benschu (sax)
  • Andreas „Spatz“ Sperling (key, voc)

1995-1996 – Primeln & Elefanten und ein Live Album

1995 & 1996, Keimzeit sind richtig fleissig, neben dem vierten Studio Album „Primeln & Elefanten“ sind sie wieder unermüdlich auf Tour und nehmen „nebenbei“ noch ein Live Doppelalbum „Nachtvorstellung – Live“ auf.

Studio

1995 erscheint das vierte Album „Primeln & Elefanten“, aufgenommen von: Oktober – November 1994 in: Berlin, Audioton-Studio, Produzent: Beckmann, Toning.: Uli Hieber, abgemischt im: Audioton-Studio von: Uli Hieber, sonst: Track 5 und 16 gemischt von Rolf Schulte im ARC-Studio, Premaster: Michael Schwabe im SKYLINE Düsseldorf, Coverdesign: Nord Design Klaus Selmke, Illustration: Anke Klopfleisch.

Primeln

Primeln & Elefanten:

  • Mit dem Regen
  • Gott will
  • Die Achse
  • 3/4 Mond
  • Windstill
  • Näher mein Herz
  • Primeln & Elefanten
  • Verlorengegangen
  • Lisa (instrumental)
  • Urwaldnashorn
  • Tochter B.
  • Bergholz – Bergholz
  • Donau – Angler
  • 83
  • Comedy
  • Schone nicht meine Nerven

1996 spielen Keimzeit auf dem Rock Open Air Festival Kassel zusammen mit Ulla Meineke und Element of Crime aber auch noch auf einer Gedankveranstaltung für Rio Reise im Berliner Tempodrom.

Es erscheint das fünfte Album „Nachtvorstellung“ eine Doppel Live CD von 6 verschiedenen Konzerten. Nach dem Tourneeabschluss pausieren Keimzeit das erste Mal in der Bandgeschichte für 6 Monate um diversen Projekten nachzugehen und um Studioproduktionen zu verwirklichen. Leider zerschlägt sich diese Idee mangels geeignetem Produzenten.

nachtvorstellung

Nachtvorstellung: aufgenommen von: Dezember 1995 bis: Januar 1996 in: Weimar – Ziegenrück – Gera – Görlitz – Strausberg – Leipzig, Produzent: Tom Cunningham, Toning.: Dennis F. Moody, abgemischt im: Powerplay Tonstudio Berlin von: Dennis F. Moody, sonst.: Premaster im Maarwegstudio von John Cremer, Gastmusiker: Frank Braun (tp), Johannes Siedel (tb), Coverdesign: Thomas Sassenbach

  • Kling Klang
  • Hofnarr
  • Bunte Scherben
  • Die Achse
  • Küss mich
  • Maggie
  • Windstill
  • Irrenhaus
  • Kapitel Elf
  • So
  • Mit dem Regen
  • Amerikanische Liebe
  • Amsterdam
  • Schwein
  • Nah Neh Nah
  • Schmetterlinge
  • Donau-Angler
  • Zugabe
  • Gott will
  • Ratten
  • 83
  • Breit
  • Trauriges Kind
  • Singapur
  • Frau Aus Gold
  • Kintopp
  • Nathalie
  • Tequila
  • Flugzeuge
  • Band Vorstellung
  • Der Löwe

Live für Arte

1997 – Festivals und ein neuer Produzent

Nach 6 Monaten Pause machen sich Keimzeit wieder bereit für neue Konzerte. Die Band trifft sich zu Bühnenproben im Potsdamer Lindenpark wo dann auch das erste, total ausverkaufte, Konzert 1997 nach der Pause stattfinden wird.

Weiter gehts mit dem Midsummer Open Air in Dresden wo Keimzeit neben bekannt Grössen wie Anne Clark, Fettes Brot und Fury in the Slaughterhouse auftreten.

Nach langen Verhandlungen kann 1997 auch endlich Keimzeits Wunschproduzent, Franz Plasa, verpflichtet werden um die Aufnahmen zum nächsten Album zu produzieren. Franz Plasa entscheidet sich für die Aufnahmen für das ICP Studio in Brüssel und für Peter Schmidt als Toningenieur.

Franz Plasa

1998 – Keimzeit befinden sich im Elektromagnetischen Feld

Norbert Leisegang fährt allein nach Brüssel um sich einen ersten Eindruck vom Studio zu machen. Dieser lässt auf eine sehr produktive Studioarbeit in einem familiären Umfeld schließen.

Aufnahmen im ICP-Studio in Brüssel Franz Plasa entwickelt sofort eine sehr differenzierte Arbeitsweise, um aus jedem Musiker das Beste zu holen. Der lange Weg ihn verpflichten zu können schlägt das erste Mal Früchte. Die Produktionsweise ist in Ihrer Gesamtheit zwar absolutes Neuland wird aber sofort von allen Musikern akzeptiert und unterstützt. Musikalisch gesehen stellen diese Wochen in Brüssel regelrechte Quantensprünge für die musikalische Entwicklung von KEIMZEIT dar.

Walter Welke

Für das graphische Layout des Albums wird Walter Thielsch verantwortlich sein. Plasa schlug ihn vor, er kam nach Brüssel und beeindruckte die Band mit einer Vielfalt an graphischen, qualitativ sehr hochwertigen Entwürfen.

Das Album „Im elektromagnetischen Feld“ erscheint bei K+P Music (BMG-Berlin). In den deutschen LP-Charts schafft es das Album auf Platz 32 ! Keimzeit kommen auf das Titelbild von „gaffa“.

Gaffa

Im elektromagnetischen Feld: Aufnahmezeitraum: Feb.-März 1998, Ort: Brüssel I.C.P. Studio, Produzent: Franz Plasa, gemischt von Peter Schmidt und DJOUM, Titel 2 und 6 gemischt: DJOUM, Computerprogramming: Franz Plasa und DJOUM, Mastering: Ronald Prent und Sander van der Heiden im Wisseloord Studio in Hilversum – Holland, zusätzliche Gitarren: Franz Plasa, Gastmusiker: Frank Braun (tp), Daniel Busch (tb), Frank Michiels (perc)

efeld

  • Avantgarde
  • Comic-Helden
  • Erzähl mir von dir
  • Getrennte Wege
  • Salute
  • B.H.
  • Verliebt
  • Halbmenschen
  • Gestern
  • Das Projektil
  • Ich kapituliere
  • Reprise

Die Band weilt in den Hamburger Hafenklang-Studios um einige Stücke für eine Filmmusik einzuspielen. Produzent ist Franz Plasa, leider wird die entstandene Musik nicht verwendet. Einige Zeit später stellt sich heraus das es auch rechtliche Probleme mit der Verwendung eines eingespielten Songs gab (David Bowie’s – Heros).

An den genannten drei Tagen wird KEIMZEIT von „JA-JA“ begleitet. Es ist die Band um den Ex-Selig Gitarristen Christian Neander. Später heissen sie dann „KungFu“ und an diesen drei Tagen dürfen alle Beteiligten die ersten Livekonzerte dieser Band miterleben.

Das Konzert in der ausverkauften Berliner Universal-Hall wird live von Radio Eins übertragen.

1999-2000: Ein neues Album und Soloprojekte

Wir schreiben das Jahr 1999 und Keimzeit spielen auf dem mdr-life-Festival in Halle/Saale zusammen City, Münchener Freiheit, Prinzen & Pur und weiteren Auftritten bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin.

Es finden erste Detailabsprachen über das zukünftige Album der Band statt, die Aufnahmen werden in den Hamburger H.O.M.E. Studios produziert. Als Produzent wird Franz Plasa wirken. Das erste Mal in der Bandgeschichte wird ein Produzent ein zweites Album mit den Musikern aufnehmen. Absolutes Novum in der bisherigen Entwicklung.

Smart2

Das Jahr 2000 beginnt für Keimzeit mit einer Live Pause, aber die Mannen um Norbert Leisegang sind nicht minder aktiv. Roland Leisegang geht mit seinem Soloprojekt “ Kobaltblau“ auf Tour. Hierbei steht der Schlagzeuger als Saenger im Vordergrund. Norbert Leisegang und „Spatz“ spielen bei einigen Konzerten der „Undertaker Bluesband“ mit.

Die Band weilt im Jahr 2000 erneut in den Hamburger H.O.M.E.-Studios für letzte Arbeiten am neuen Longplayer „Smart und gelassen warten“

Keimzeit spielt in Köln für eine Rockpalast – Aufzeichung und in einer Sondersender des ZDF zum Tag der deutschen Einheit aber auch das erste Mal im Nachbarland Österreich (Linz & Wien)

Das Album „Smart und gelassen warten“ erscheint im Handel und erreicht Platz 42 in den Longplay-Charts von Media-Control.

Smart

Smart und gelassen warten: aufgenommen von: November 1999 + 1.Halbjahr 2000 in: Hamburg – H.O.M.E.- Studios, Produzent: Franz Plasa, gemischt von: BlackPete, Programmings: Julian Maas, Digital Edits: Nico Sieveking; Daniel Faust sonst: Track 7 und 11 gemischt von Joerg Steinfadt, Zusatzgitarren: Franz Plasa; Jörg Sander, Gastmusiker: Barnim Schulz-Groenert (didgerido), Mastering: Rene Schaardt im Wisseloord Studio in Hilversum Holland und Howie Weinberg bei Masterdisc, New York, Verlag: Fort Knox, ausser „Auch ohne Sie“: Musik Joerg Sander/Edition: „Was ist Musik“ „Ein schöner Tag“: Musik: N. Leisegang/Ian O´Brian Doccer/ S.Graalfs/F.Plasa/Ed. „W.I.M.“

  • Auch ohne sie
  • Schöner Tag
  • Berlin
  • Dein Gang
  • Etwas höher nur der Mond
  • Zukunft
  • Ansager
  • Non-Konversation
  • Ein Morgen
  • Nicht das Ende
  • Steinmetz

2001-2002: Smart On Tour und ein neues Plattenlabel

2001 spielen Keimzeit neben der „Smart und gelassen Tour“ auch in Dresden und Rostock bei der von Udo Lindenberg initiierten Veranstaltungsreihe „Rock gegen rechte Gewalt“ mit.
Von Sep. 2001 – Nov. 2001 steht dann eine kleine Tour Pause an um dann mit der „Smart und gelassen warten“ – Zugabentour das Jahr zu beenden.

2002 – beginnen erste Arbeiten an einem neuen Album. Als Hauptproduzent wird Peter Schmidt fungieren, Franz Plasa wird sich zu einem späteren Zeitpunkt einbringen. Es folgt ein weiterer Auftritt beim „Rock gegen rechte Gewalt“ in Leipzig.

Band

Im Zeitraum April-Mai 2002 – finden die Aufnahmen in Hamburg für ein neues Album statt, welches beim Kölner Label Pirate Records erscheinen wird. Die Aufnahmen sind unterdessen schon fertig, nur Mischung und Mastering werden für Anfang August geplant. Auch hier wird Peter Schmidt federführend sein.

1000 LEUTE WIE ICH – so der Titel des Albums und der Tour, rund 45 Konzerte sind vereinbart, die Tour wird KEIMZEIT quer durch Deutschland bringen. Das Album soll am 23.9. veröffentlicht werden. Eine Record-Release-Party soll am 27.9., anlässlich der VÖ und im Rahmen des Dresden-Konzertes stattfinden.

Eine erste Single geht auf Reisen, der Titel „LEUTE“ wurde als Promotion-Tonträger ausgekoppelt. Die Vorbereitungen für das Berlin-Konzert am 30.8. laufen auf Hochtouren. 10 Tage vor Veranstaltung sind bereits über 5.000 Tickets verkauft. Glücklicherweise hat die Hochwasser-Situation entlang der Elbe noch keine Auswirkungen auf den Tourplan der Band.

KEIMZEIT spielt das Auftaktkonzert der „1000 Leute wie ich“ Tour auf der Berliner Museumsinsel. 7.000 Besucher zählt das im Vorververka ausverkaufte Konzert.

1000Leute

Das Album „1000 Leute wie ich“ erscheint bei Pirate Records Köln, aufgenommen in: Hamburg – Ultraschall – Studios, Aufnahmezeitraum: Frühjahr 2002,Produzent: BlackPete für Hill Suite 7, gemischt von: BlackPete, Digital Edits: Daniel Bongard, Zusatzgitarren: Jörg Sander, Gastmusiker: Franz Plasa, Etta Scollo, Joe Huth, Jan Plewka, Tim Lorenz, Frank Braun, Henrik Gümoes, Frank Wulff, Mastering: Ronald Prent in den Galaxy Studios/Belgien, Texte & Musik: Norbert Leisegang außer „für den kommenden Sommer“, Musik: Susan Pawlek, Olaf Langner,Norbert Leilsegang.

  • Leute
  • Blond
  • Karawane
  • Am Rande
  • Planetenseite
  • Für den kommenden Sommer
  • Superman
  • 2002
  • Fliesst mein Blut
  • Minuten
  • Suizid-Immun
  • Frischer weißer Schnee

Das Buch „Etwas höher nur der Mond“ erscheint beim Regensburger Kartaus-Verlag. Veröffentlicht werden allen Albumtexten auch unveröffentlichte Gedichte , Texte von Norbert Leisegang.MondBuch

2003-2004: Ulle geht, Rudi kommt und es Weihnachtet sehr.

Das Jahr 2003 beginnt für viele Fans mit einer schweren Stunde, Ulle Sende verläßt die Band, wird aber gebührend durch Rudi Feuerbach an der Gitarrenpart abgelöst.

ulle sende

Norbert Leisegang geht mit „Etwas höher nur der Mond“ auf Lesungstour an der Ostsee und Keimzeit begeben sich mit City auf die „Das Weihnachtsfest der Rockmusik“ Tour.

xmas

Das Jahr 2004 startet mit der 1000 Leute wie ich – die Zugabentournee von Januar – Mai, gefolgt von der von Juni – September 2004 – Tournee „GÄB ES NICHT DIE STERNE STETS, WIR WÄREN NIEMALS UNTERWEGS“

Beginn der Aufnahmen für ein neues Studioalbum. Unter Produzent Franz Plasa spielt die Band das Album in den Hamburger Home-Studios ein. Die Pirate Records Veröffentlichung ist für März 2005 geplant.

xmascd

Es folgt eine weitere Weihnachtstournee zusammen mit CITY (8 Konzerte) und ein gemeinsames Album: „Weihnachtsfest der Rockmusik“

  • Schöne Bescherung
  • Www. (Weltweite Weihnacht)
  • Sehn-Sucht
  • Windstill
  • Lieben und lieben lassen
  • Singapur
  • Ich bin ganz Auge
  • Flugzeuge
  • Casablanca
  • Kling Klang
  • Am Fenster (Instrumental)
  • Das Projektil
  • Wege
  • 2002
  • Ganz leicht
  • Farben

Die aktuelle Bandbesetzung Ende 2004 sieht wie folgt aus:

  • Norbert Leisegang (voc, git)
  • Hartmut Leisegang (bass)
  • Roland Leisegang (dr)
  • Andreas „Spatz“ Sperling (key, voc)
  • Ralf Benschu (sax)
  • Rudi Feuerbach (git, voc)

Band 2004

2005: Wie entsteht gute Musik?

2005 steht im Zeichen guter Musik oder besser gesagt deren Entstehung. Eine radioeins Aktion „Wie entsteht gute Musik?“ u.a. mit einem Besuch im CD-Preßwerk OPTIMAL MEDIA in Röbel/Müritz aber auch in den HomeStudios Hamburg stehen auf dem Plan. Begleitet wird diese Aktion erstmals vom noch sehr jungen Elektrofeld.

Bei einem dieser Treffen in den HomeStudios wird das Elektrofeld Team „gegründet“, ein lockerer Zusammenschluss von Keimzeit Fans aus ganz Deutschland. Einige der Termine werden hier als „Live Blog“ erscheinen.

Buch2

Auftritt auf der Leipziger Buchmesse anläßlich der Bucherscheinung „KEIMZEIT – das Buch“ – am Abend Auftritt in der Leipziger naTO. Das Buch erscheint im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag und beleuchtet die Bandgeschichte von 1980 (Jogger) bis heute.

Veröffentlichung des neuen Studioalbums „Privates Kino“ + Autogrammstunde in Dresden.

Kino

Privates Kino: Produziert von Franz Plasa, Aufgenommen im Okt./Nov. 2004 in den Home-Studios Hamburg von Hendrik „Otten“ Ostrau, assistiert von Jan Helle, Gemischt in den Home-Studios Hamburg von Hendrik „Otten“ Ostrau, Pro-Tools Engineer: Jan Helle, Gastmusiker: Franz Plasa an der Gitarre (Sängerin), Marcio Doctor: Percussion Arrangements von Keimzeit, Musik und Texte von Norbert Leisegang außer: „Ganz normale Frauen“ und „Vor den Ferien“ von Rudi Feuerbach, alle Titel verlegt im Keimzeit Verlag, Mastering von Manfred Faust @ Monoposto Mastering.

  • 5 Sekunden
  • Ganz normale Frauen
  • Sängerin
  • Mailand
  • Tage ohne Sex
  • Blut der ersten Sonnenstrahlen
  • Leicht bemerkt
  • Rentner
  • Paul
  • Privates Kino
  • Vor den Ferien
  • Vorhang

Record Release im Kulturkaufhaus Dussmann Berlin, Finale der radioeins – Aktion „Wie entsteht gute Musik?“ mit Lesung, Livekonzert und Autogrammstunde – live on air auf radioeins.

2006: Ein Live Album als TopAct 2006

2006 steht im Zeichen vieler Live Auftritte und einiger sehr wichtiger Termine. Anfangen möchte ich hier mit der Pressekonferenz „Rock gegen Rechte Gewalt“ zusammen mit Smudo, Keimzeit und dem Altbundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin.

PK Gegen Rechts

Für alle Fans war aber sicher das Wochenende vom 7.4.-8.4.2006 der eigentliche Höhepunkt des Jahres, an diesem Wochenende fanden die Aufnahmen des Live Albums Mensch Meier im Schweriner Speicher statt. Das Album wird im Herbst des Jahres 2006 als CD und limitierte Live Doppel LP erscheinen (das EFELD verloste 10 Exemplare).

Im Frühjahr des Jahres 2006 stand aber noch ein weiterer wichtiger Punkt auf der Liste der Band und der Fans. Prora 2006, oder die Frage wer der TopAct 2006 werden solle, eine Frage die Keimzeit und vor allem das Keimzeit Publikum mit 75% zu Gunsten Keimzeit’s entschied – KEIMZEIT spielt beim Jugendfestival PRORA06 als TopAct!

Koehler

Keimzeit sind aber in diesem Jahr auch noch beim Empfang des Bundespräsident Horst Köhler geladen und können zusammen mit anderen Musikern vor erlesenem Publikum spielen.

Im Herbst 2006 erscheint dann endlich die von vielen Fans lang erwartete 2te Live Scheibe, MENSCH MEIER gefolgt von einer Tour zum gleichnamigen Live Album.

Mensch Meier

Mensch Meier: Live 2006: aufgenommen am 07. und 08. April 2006 im „Speicher“ Schwerin von Jürgen Block, assistiert von Andreas Graupner, gemixt und gemastert im TB Sound Studio Treuenbrietzen, produziert von Jürgen Block, assistiert von Andreas „Spatz“ Sperling, Musik & Text: Norbert Leisegang außer Titel 2 und 13, Titel 2: text und Musik: Rio Reiser und R.P.S. Lanrue, Titel 13: Musik: Rüdiger Feuerbach / Text: Robert Johnson, Verlag: Edition COCU / Platinsong , Keimzeit Verlag, Fort Knox MV, Hansa M.V., David Volksmund Produktion und Verlag, Label: DUNEFISH

  • Projektil
  • Mensch Meier
  • Paul
  • Tage ohne Sex
  • Am Rande
  • Mailand
  • Etwas höher nur der Mond
  • Irrenhaus
  • Was ich im Wasser sah
  • Planetenseite
  • See voller Tränen (gesungen von Spatzi)
  • Betrunken
  • Honeymoonblues (gesungen von Rudi)
  • Kling Klang
  • So
  • 2002 (Bonus)

2007: 25 Jahre KEIMZEIT und eine Tour nach Singapur

Wir schreiben das Jahr 2007, das Schiff Keimzeit ist auf Ihrer Tour nach Singapur, das Schiff wird aber auch 25 Jahre alt dieses Jahr – ein guter Grund zu feiern wie wir finden.

2007 Tour

25 Jahre KEIMZEIT. Die Jubiläumskonzerte!

Keimzeit wird 25 und wir wollen an dieser Stelle nicht vergessen, das kommende Event gebührend anzukündigen.

  • 6 exclusive Konzerte zum 25-jährigen Bandbestehen
  • die Sonderkonzerte mit ALLEN ehem. Bandmitgliedern
  • 3-Stunden Konzerte mit Marion Bohn (geb. Leisegang),
  • Matthias Opitz, Ulle Sende sowie DEN BLÄSERN !
  • KEIMZEIT – die Bandgeschichte live auf der Bühne
  • Die Jubiläumskonzerte zum 25-jährigen Bandbestehen
  • Alle ehemaligen Bandmitglieder auf der Bühne – NUR HIER !

25 Jahre Keimzeit Bild 1

25 JAHRE KEIMZEIT – kaum zu glauben, die Band um Mastermind Norbert Leisegang tourt seit 1982!

Angefangen hat alles mit seiner Schwester Marion als Sängerin und den beiden Brüdern Hartmut und Roland als Rhythmusgeber. Nach und nach übernahm Norbert auch das Zepter am Gesangsmikro, schrieb eigene Stücke und füllte den Platz des Songschreibes und Komponisten komplett.

Die Band wurde durch Ulle Sende an der Gitarre und Ralf Benschu am Saxophon verstärkt. Matthias Opitz wurde fester Begleiter an den Tasten. Hier entwickelte sich der wohl ganz eigene KEIMZEIT-SOUND. Intelligente – zuweilen sehr ironische – deutsche Texte mit unverwechselbarer musikalischer Begleitung.

1990 dann das erste Album „Irrenhaus“. Schon ein Jahr später auf dem zweiten Longplayer dann „Singapur“ – bis heute bei nahezu jedem Keimzeit-Auftritt fester Bestandteil der Setliste und Namensgeber der Tournee 2007.

25 Jahre Keimzeit Bild 2

Schwester Marion war 1991 bereits in private Gefilde zurückgekehrt und hat dem Leben on tour ‚lebewohl’ gesagt. Heute ist sie mit ihrer eigenen Band Kaolin unterwegs.

Nach drei weiteren Jahren verließ Matthias Opitz die Band und ein junger Mann namens Andreas „Spatz“ Sperling erklomm das Podest zu den „Keimzeit-Tasten“. Mit dem Doppel-Livealbum „Nachtvorstellung“ vollendete die Band einen musikalischen Abschnitt zwischen „Irrenhaus“ bis „Primeln & Elefanten“.

Keimzeit spielte live über 3 Stunden und von 1994 bis 1997 waren Trompete und Posaune stetige Begleiter von den Auftritten.

Unter Obhut des Hamburger Produzenten Franz Plasa veränderte KEIMZEIT 1998 im belgischen Brüssel radikal den bis dato von der Band gewohnten und erwarteten Sound. Elektronik und Computer zogen in das Keimzeit-Universum ein.

Die Texte handelten spürbar von anderen Themen – bis zu den jewish-immigrants in Coney-Island Brooklyn gingen nunmehr die Reisen – und der Sound nahm eine merklich härtere Gangart an. Nach dem dritten Album in Hamburger Sphären entschied der langjährige Wegbegleiter Ulle Sende fortan eigene Wege zu gehen. Guter Rat war vonnöten, in Eisenach wurden die Leisegänger fündig und Rudi Feuerbach übernahm den Gitarrenpart.

25 Jahre Keimzeit Bild 3

Einen Plattenfirmenwechsel später wieder eine neue Richtung: „Mensch Meier“ lief der Band über den Weg – nicht in Person – aber immerhin konnte KEIMZEIT den kongenialen Polit-Pop-Klassiker aus dem Jahre 1972 von den Ton-Steine-Scherben nahezu originalgetreu covern und nahm eben diesen Meier für eine ganze Tour mit durchs Jahr 2006.

Mensch Meier, das Lied vom kleinen Mann, der sich traut, gehört mittlerweile zu den Höhepunkten im Konzertprogramm von Keimzeit. Im Laufe dieser Tournee wurden dann Pläne für das Jahr 25 nach KEIMZEIT-Gründung geschmiedet.

Warum nicht die Bandgeschichte auf die Bühne bringen? So wie es damals angefangen hat – mit Marion als Quartett – später dann Ulle Sende an der Gitarre und Ralf Benschu mit Saxophon und Flöte – bis hin zur heutigen Besetzung / Finale-Furioso mit Trompeten und Posaunen.

KEIMZEIT wird 25 !

6 exclusive Konzerte wird die Band zu diesem Anlaß geben!

Alle ehemaligen Bandmitglieder sind dabei!

3 Stunden – und kein Ende !

KEIMZEIT – die Bandgeschichte live on stage in Originalbesetzung!

  • 20. Juni 2007 – Berlin – Kulturbrauerei – open air
  • 22. Juni 2007 – Magdeburg – Festung-Mark – open air
  • 23. Juni 2007 – Kranichfeld – Freilichtbühne Niederburg – open air
  • 30. Juni 2007 – Rostock – IGA-Gelände – open air
  • 06. Juli 2007 – Leipzig – Parkbühne – open air
  • 07. Juli 2007 – Dresden – TanteJU – open air

25 Jahre Keimzeit Bild 4

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