KEIMZEIT und CITY am Stausee in Kelbra

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Keimzeit mit City on Tour

Der Himmel versprach nichts Gutes. Grau in Grau lag er über dem Stausee von Kelbra und öffnete auch gelegentlich seine Pforten. So manch ein Besucher schaute skeptisch nach oben, sollte der Abend ins Wasser fallen?

Dann die erste Überraschung, ein Plakat neben der Eingangstür verkündete KEIMZEIT sollte zusammen mit CITY auf der Bühne stehen. Man hätte es erahnen können, die gehäuft auftretenden Menschen mit Kopftüchern auf dem Parkplatz können kein Zufall sein.

Um Punkt 19.30 Uhr wurden die zahlreich vor der Bühne oder dem Bierwagen stehenden Besucher durch kräftige Bässe aus den Boxen wachgerüttelt. Bekannte Klänge waren da zu hören. KEIMZEIT betrat die Bühne und starteten mit „5 Sekunden“ in den nicht ganz so sommerlichen Abend.

Die Stimmung war super, was bei einem gemischten Publikum mit Anhängern der jeweils favorisierten Band nicht selbstverständlich ist. Man war locker drauf und amüsierte sich prächtig.

Das Programm war wie immer bunt gemischt. Der Herrgott erhörte wohl gelegentlich Norbert bei Zeilen wie „ … Millionen Blüten auf ihrer Brust, verlangen einen Regenschauer…“, zum Glück nur ein paar Tropfen.

„ … und der Wind weht Wolken daher, er wühlt den See auf… “, ganz so schlimm wurde es dann doch nicht. Spatz´s „See voller Tränen“ war mal wieder ein besonderer Genuss.

Die Coverversion des Ton Steine Scherben Songs „Mensch Meier“ in seiner ureigenen keimzeittypischen Art rockte von der Bühne bis hinunter ins Publikum. Wir dürfen gespannt sein auf die bald erscheinende CD.


Nach zwei Stunden erklang dann leider schon das letzte Stück. Der erste musikalische Teil des Abends war gelaufen, der eine Teil des Publikums sicher enttäuscht das „ihre“ Band nun die Bühne verließ, der andere Teil in freudiger Erwartung.

Eine halbe Stunde Umbaupause später betraten gegen 22.00 Uhr mit einem Lichtspektakel Toni Krahl und seine Mitstreiter, mit einem Wort CITY, die Bühne.

Die Stimmung war natürlich sofort wieder auf einem Höhepunkt und CITY ließ auch ihre Klassiker nicht aus.

Mit einem Feuerwerk und Konfettikanonenregen auf der Bühne wurde so mancher Nicht-CITY Kenner das ein oder andere Mal aufgeschreckt, aber das ist bei CITY-Konzerten völlig normal. Wer schnell genug war konnte auch eines der CITY-Bonbons erhaschen, zu Schlägereien kam es deswegen aber nicht.

Die 2 Stunden CITY-Konzert vergingen natürlich ebenso schnell wie die zuvor von Keimzeit und so mussten sich gegen 0.00 Uhr Fans und Band verabschieden.

Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit sich Autogramme seiner Lieblinge zu holen oder den Merchandising-Stand zu plündern. Diese Chance wurde auch rege wahrgenommen.

Danke noch mal an Rudi für das Kurzinterview. Wir machen dann den Rest wie abgesprochen, bitte nicht vergessen.

Cathl. 🙂

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