Stausberg 04.11.05 – Der Ku (h) –Stall „rockt“ mit Keimzeit

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Diesen Beitrag sandte uns Birgit zu. Vielen Dank dafür.

21°°Uhr – Lange Schlangen an der Stirnseite des alten Stallhauses: Nein, nicht Kühe, sondern jugendliche und jugendlich gebliebene Menschen in Erwartung eines aufregenden Abends versammelten sich vor dem Eingang des Ku (ltur-)Stalles in Strausberg Nord.
Der Einlass verlief zügig und man wurde vor dem Eintreten in den eigentlichen „Stall / Saal“ erst einmal zur „Kuh“ gestempelt.
Die Bühne war bereit, der Soundcheck bereits abgeschlossen und eine Bar an der Stirnseite verkürzte die Wartezeit bis zum Konzert.
Bald war der Saal gut gefüllt und wir bahnten uns schon einmal einen Weg zur Bühne.
Bis zum Beginn des Konzertes dauerte es dann noch knapp eine Stunde. Dies diente sehr dem „Spannungsaufbau“, was bei mir eigentlich nicht nötig gewesen wäre, denn ich war sowieso schon kribbelig und konnte es kaum noch erwarten.
Dann endlich, das inzwischen schon bekannte Farbenspiel. Die Bühne wurde in blaues Licht getränkt und die Musiker fanden sich der Reihe nach ein.

Der Eröffnungsapplaus schien zwar nicht euphorisch aber doch wohlwollend und so begann die Band wie gewohnt, gut gelaunt ihr Spiel.
Das Gros der Leute hinter mir zollte der Band ihre „Ehrerbietung“ durch „vornehme Zurückhaltung“, was Tanzen und Mitsingen betraf und auch Mitklatschen war bei Einigen eher eine Versuchung, welcher nur vorsichtig nachgekommen wurde. Vielleicht sah dies weiter hinten anders aus, das vermag ich aufgrund meines eher kleineren Wuchses und somit mangelndem Überblickes nicht beurteilen. Nur neben mir fiel ein junger Mann auf, welcher sich intensiv rhythmisch bewegte und mit ausgeprägter Textsicherheit brillierte. Bei
„Mensch Meier“ musste allerdings auch er passen.
Aber, das wird schon noch!
Später sollte ich erfahren, dass er Marco heißt, 26 Jahre alt und seit ca. 6 Jahren Keimzeit-Fan ist. Gut, immer wieder auf Gleichgesinnte zu treffen! Die Gruppe junger Leute, mit der er gekommen war, zählte ohnehin zu den „Lebhafteren“ und so feierten wir gemeinsam den Abend über ab.

Als ein wenig ärgerlich empfand ich, dass die Gesprächskulisse hinter mir, bei Rudis Vortrag seines Songs „Who´s Takin“, ziemlich stark anschwoll. Ein wenig mehr Respekt vor der Leistung wäre sicher gut angekommen!

Dann wurde noch ein Geburtstagskind gefeiert. Der, an diesem Abend wohl jüngste Keimzeit-Fan „Maria“ wurde ganze 9 Jahre alt und erhielt ein persönliches Ständchen, welches sie sichtlich erfreute.

Die Band gab wiedermal alles, was auch nicht zuletzt an den „multiplen“ Zugaben und einem, für meine Begriffe, absolut genial vorgetragenen „Flugzeuge“ ersichtlich war.

Es erstaunt mich einfach immer wieder, was für Töne man aus einem Saxophon herauskitzeln kann, wenn man Ralf Benschu heißt!
Erwähnenswert wäre noch, dass bei „Spatz“ der Bart wieder ab ist, was hauptsächlich die „Damenwelt“ interessieren könnte.
So gegen 0.30Uhr war dann alles wieder vorbei, die von Norbert versprochenen „5Stunden“ vergangen. Na ja, in Strausberg gehen die Uhren halt schneller …!
Leider sind die Konzerte für mich immer zu kurz, egal wie lange sie gehen …!

Das Versprechen von meinem letzten Bericht habe ich jedenfalls gehalten und eines weiß ich:
Ich werde es sicherlich immer und immer wieder tun… !!!

Es grüßt bis zum nächsten Mal Birgit

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