„Keimzeit – Doppel“ im Speicher zu Schwerin

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Endlich scheint es Frühling zu werden in Deutschland. Die Sonne lacht vom Himmel ( zumindest zeitweise ), die Krokusse blühen und abends ist „Keimzeit“!

So auch am vergangenen Wochenende in Schwerin.

Zwei Abende hintereinander hörte man vertraute Klänge aus dem ehemaligen Kornspeicher der alten Brauerei.

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An beiden Abenden war der Speicher krachend voll. Nicht von Korn, sondern von fröhlichen Menschen, die alle nichts anderes im Sinn hatten, als „Ihre“ Band zu feiern, den Klängen der Musik zu lauschen und kräftig mit einzustimmen, wenn alt Vertrautes erklang.

Freitagabend, pünktlich 21°° Uhr begann die Band, gut aufgelegt zu spielen. Das Publikum, anfangs noch etwas verhalten, steigerte sich im Laufe des Abends zu wahren Begeisterungsausbrüchen. Besonders auffällig war dabei die Fraktion rechts außen, von der aus es zeitweise fast wie aus den Fanreihen einer Fußballmannschaft klang.

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Die Band ließ sich anstecken und spielte sichtlich mit Spaß. Norbert sprang zeitweise auf der Bühne herum, als gäbe es einen sportlichen Wettkampf zu gewinnen. Nach der Verabschiedung gab es natürlich wieder mehrfache Zugaben, bei denen auch das allseits lautstark geforderte „Flugzeuge“ nicht fehlen durfte.

Einigen wird der Kameramann auf der Bühne nicht entgangen sein. Dieser hatte den Auftrag, die Stimmung für eine NDR-Sendung einzufangen, welche in den nächsten Tagen ausgestrahlt werden soll.

Fröhlich und zufrieden zog das Publikum nach Ende des Konzertes allmählich ab. Einige Leute jedoch nur, um am nächsten Abend an gleicher Stelle wieder zu erscheinen.

Der Samstagabend begann in gleicher Manier, nur schien die Stimmung der Band diesmal noch ausgelassener zu sein. Es wurde auf der Bühne viel gescherzt und fast überschwänglich fröhlich aufgespielt. „Nathalie“ benötigte diesmal so einige Zeit, um auf den Punkt zu kommen, da immer wieder Zurufe aus dem Publikum und spaßige Einwände unseres Sängers den Fluss des Liedes unterbrachen. Dann wurde Rudi noch zum Kaffee holen „verdonnert“ was auch dem Publikum sichtlich gefiel, da es tosend applaudierte.

Es war ein mitreißender Konzertabend, welcher den Vorabend nach meinem Empfinden noch übertraf.

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An beiden Tagen waren auffällig viele Mikrofone auf der Bühne zu sehen. Dies natürlich nicht ohne Grund, wie Norbert am zweiten Abend verkündete. Es wurden beide Konzerte akustisch mitgeschnitten. Und jetzt kommt die angekündigte „Kostbarkeit“:

Es wird eine neue Live-CD geben

Fans, ihr könnt euch freuen!!!

Die Schweriner „Keimzeit-Festspiele“ (um einen netten Fan-Kommentar aufzugreifen) waren für mich ein atemberaubendes Erlebnis. Wahnsinnig anstrengend, aufregend und traumhaft schön.

Wie schon in Berlin trafen sich auch hier wieder die „elektrofeld-Aktiven“, um dieses Doppel-Event gemeinsam zu erleben und die Atmosphäre für alle Daheimgebliebenen in Bild und Wort ein wenig einzufangen.

Die, zum Teil für Einige recht weite Reise, hat sich in jedem Fall gelohnt.

Bericht: birgit.b

Fotos: rene.h

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