Malzhaus Plauen – und wieder rockt´s im Gewölbe –

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Der zweite Teil der Konzert -Trilogie letzter Woche führte mich nach Plauen, ins Kellergewölbe des Malzhauses. Auch diese Spielstätte, in welcher Keimzeit schon häufiger gastierte, war sehr gut mit Publikum der unterschiedlichsten Altersgruppen gefüllt.

Die Band begann ihr Spiel kurz vor 21.30 Uhr, souverän wie immer mit „Breit“ und folgte weiter dem aktuellen Programm.
Das Publikum verfolgte die Darbietungen anfangs mit einer aufmerksamen Zurückhaltung, welche mir im Vergleich zu dem vorangegangenen Konzert in Jena etwas befremdlich schien.

Auffällig waren die vielen „Hobbyfotografen“, die nicht davor zurückschreckten, Ihr Blitzlichtgewitter zusätzlich zur Lichttechnik über der Bühne zu verteilen. Auch die Handys wurden gezückt, um die schönsten Konzertmomente für die Daheimgebliebenen einzufangen. Besonders erwähnenswert war ein ca. 2m – Mann, welcher sich direkt vor Norbert aufgebaut hatte und ihn mit seiner Digicam unentwegt ablichtete.
Dann wollte Norbert auch mal… Er bat um die Kamera und fotografierte in die Menge. So bekam ich, neben dem „Kameramann“, einen Eindruck von dem Gefühl, welches man hat, wenn man  ab(ge)blitzt (wird). Nach kurzer Zeit verzog sich der „Hüne“ in die Dunkelheit des Gewölbes und gab den Blick auf die Bühne wieder frei.

Inzwischen hatten sich in den ersten Reihen interessante „Aromen“ ausgebreitet, welche auch auf der Bühne nicht unbemerkt blieben. Ja, es wurden wahrlich alle Sinne angesprochen! Einer jungen Dame schien dies allerdings nicht zu gefallen, denn sie bezeugte mit enormer Stimmgewalt ihren Unmut.

Der  erste Konzertteil nahm trotzdem seinen gewohnten Verlauf, wenn auch das Publikum noch nicht so ganz auf der Höhe war.
Nach der Pause dann aber die Wende! Es schien, als wären inzwischen die Zuschauer ausgetauscht worden. Schon bei Rudis „Betty May“ schien der Funke so richtig überzuspringen und als dann das allseits vertraute „Kling-Klang“ erschallte, gab es kein Halten mehr. Das Gewölbe bebte unter Gesang und Applaus, was sich bis zum Ende des Konzertes nicht mehr ändern sollte.

Nachdem der letzte Ton verklungen war, wollten viele Besucher längst nicht nach Hause gehen und unterhielten sich noch lange bei anregenden Getränken und Musik aus der Konserve.

Es war wieder einmal ein gelungener Konzertabend, welcher mich auf das dritte und letzte Konzert dieser Woche in Mühlhausen freuen ließ.

Bericht: Birgit.b

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