Gemischtes Publikum mit einer Meinung

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Jazzabend im Achteckhaus

Als erstes muss ich gleich den wichtigsten Eindruck los werden: Wow, war das geil.

Die Meinungen im Vorfeld, wie viele Leute denn wohl zu so einem Jazzabend kommen, ging weit auseinander. Von geschätzten 50 Personen bis weit über 100 war alles dabei, deswegen entschied man sich, vorerst das Wagenhaus am Schlosskomplex für diese Veranstaltung zu mieten. Als der Vorverkauf dann jedoch anlief, wurde schnell klar, dass dieses definitiv zu klein sein wird und man wich in das Kellergewölbe des Achteckhauses aus.

Eine gute Entscheidung, denn das Flair eines Jazzkellers und die Akustik des runden Raumes ließen sich wunderbar vereinen. Mit knapp 150 Leuten war dieser dann auch voll und man hört und staunt, trotz verhaltener Werbung reisten sogar Leute aus Stuttgart an. Das gemischte Publikum, dass von ganz klein bis ins hohe Alter reichte, war sich einig. Ein absolut gelungener Abend. Ein Highlight und Glanzpunkt der Stadt Sondershausen, der unbedingt Fortsetzung erfahren sollte!

Die lockere Atmosphäre und das Catering des Schlossrestaurants ließen keine Wünsche offen und bald wurde locker geplaudert, Bier und Wein getrunken und getanzt. Eingeleitet wurde der Tanz vom Bürgermeister Joachim Kreyer persönlich.

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Mit Worten vom Vorsitzenden des Jazz-Clubs Sondershausen, Steffen Seiferling, wurde das Konzert eingeleitet.

Satte 4 Stunden Musik ließen die Stimmung überkochen und Rudi Feuerbach ab und zu „aus dem roten Faden fallen“ 🙂

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Dieser erzählte locker und mit viel Witz einige Episoden der Band und voller Stolz berichtete er, dass der Schlagzeuger Plamen Vassilev (vom Loh-Orchester Sondershausen) seit 26 Jahren nicht mehr in einer solchen Konstellation gespielt hatte. Aber es machte Plamen sichtlich Spaß und er ließ die Sticks kreisen.

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jazz03.jpg Auch den anderen Musikern („an der Klarinette und am Saxophon und an der Klarinette“) Ralf Benschu („und am Saxophon“) und Christoph Gottwald („am Kontra. Bass.“) sah man an, dass sie gerne nach Sondershausen gekommen waren, um uns diesen unvergleichlichen Abend zu bieten. Absolut meisterhaft und mit einer Mimik, die Gelassenheit und Fun ausdrückte, jazzten die Vier vom Jazzclub Sondershausen durch den Abend.

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Im dritten Teil erklang dann endlich das von vielen heiß ersehnte (Wunschlied – Rudis Wunschjazzabend?) „Take Five“ und einige tanzten begeistert mit.

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Zum Schlusslied stürmten Ralf und Christoph von der Bühne um sich ein Bier zu gönnen und Rudi stand etwas erstaunt da und wollte schon entrüstet allein weitermachen. Als er die beiden jedoch freudestrahlend sich an ihrem Bier festhaltend an der Theke sah, dirigierte er sie wieder auf die Bühne mit der Bitte, Ralf möge doch für ihn den „little baby elephant walk“ spielen. Was er zur Begeisterung aller dann auch tat.

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Ein Abend der Spaß gemacht hat!

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Ich kann nur immer wieder sagen: geil! Bitte Fortsetzung!

Eure Katrin Landgraf
www.KL-assisch.de

Fotos: rene.h

Weitere Fotos in der Galerie.

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