Liveart, St.Petri Kirche, Jechaburg

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Heute mal ein Bericht, der nicht direkt etwas mit Keimzeit zu tun hat, aber irgendwie passt er hier doch rein und es gibt auch Verknüpfungen zur Band. Den meisten oder zumindest einigen E-Feld Lesern dürfte Katrin Landgraf bekannt sein. Sie schrieb schon den einen oder anderen Bericht, z.B. zur Emmaus-Aufführung und den Jazzabend mit Ralf und Rudi in Sondershausen.

Dass Katrin nicht nur hervorragend im Chor singen kann, wie sie schon beim Emmaus-Oratorium unter Mitwirkung von Ralf, Hartmut und Rudi bewies, sondern auch andere musikalische Qualitäten hat, sollte sich am gestrigen Samstag in der St. Petri Kirche in Jechaburg (Sondershausen) zeigen.

Ich folgte der Einladung und war sehr gespannt was mich da erwarten würde. Angekündigt war ein Liveart Projekt, ein Konzert für Orgel, Gitarren, Cello und Maler.

Die kleine Kirche war gut gefüllt als gegen 19:00 Uhr das Konzert begann, zunächst mit ein paar einleitenden Worten der Pastorin.

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Gebannt lauschten die Zuhörer den Klängen, die von oben auf sie herabrieselten. E-Gitarren erklangen umrahmt von Tönen aus den Pfeifen der alten Orgel. Diese Töne entlockte ihr Katrin auf eine beeindruckende Art und Weise begleitet von Daniel Erfurt, Andreas Broschell und ihrem Bruder Stefan an den Gitarren.

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Während man oben musizierte wurde unten vor dem Altar gemalt. Daniel Koch versuchte während des Konzertes die Aura der Kirche in einem Bild einzufangen. Gespannt verfolgten die Zuhörer und Seher die Pinselstriche des jungen Künstlers. Das Bild nahm mit jedem Ton mehr Gestalt an.

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Nach einigen Stücken verstummte die Orgel und auch die Saiten der E-Gitarren hörten auf zu vibrieren. Die Musiker begaben sich nach unten und nahmen vor dem Kreuz Platz, um die musikalische Reise fortzusetzen. Katrin spielte nun am Cello eingerahmt von den Klängen der klassischen Gitarre rechts und links von ihr.

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Das Bild strebte seiner Vollendung entgegen und nach einer knappen Stunde war es geschafft. Von einem andauernden Beifall begleitet verneigten sich die vier Musiker vor ihrem Publikum. Als Dankeschön erhielten die Herren eine Sonnenblume und die Dame einen bunten Blumenstrauß.

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Ohne eine kleine Zugabe durften die Musiker nicht das Gotteshaus verlassen, diese gaben sie auch bereitwillig und als Dank wanderten einige Scheine in den am Eingang liegenden Cellokasten, denn Eintritt wurde nicht verlangt.

Die Besucher hatten nun noch die Möglichkeit das während des Konzerts entstandene Bild von Nahem zu betrachten und auch untereinander sowie mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Weiterhin wurden die an den Emporen aufgehängten Bilder von Katrin und Daniel sehr intensiv betrachtet und bewundert.

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Im gegenüberliegenden Pfarrhaus wurde anschließend zu einem kleinen Fest eingeladen, lecker schmeckende Würstchen und auch das ein oder andere Bier ließen den Abend bei netten Gesprächen ausklingen.

Ein schöner Abend, für den ich mich bei Katrin und ihren Mitstreitern herzlich bedanke.

Eine Möglichkeit sich die Bilder von Katrin genauer zu betrachten bietet sich am kommenden Sonntag ab 11°° in der Trinitatiskirche in Sondershausen.

Bericht und Fotos: rene.h

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