Live in Dessau, 21.7.2006

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Es ist Freitag kurz vor 11 Uhr in Frankfurt a.M., als ich schnell meine sieben Sachen zusammen packe und die noch zu erledigende Arbeit einfach stehen und liegen lasse um mich auf den Weg nach Dessau zu machen, da dort am Abend das „Waldbad Open Air“ stattfinden sollte.

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In Dessau angekommen, musste ich erst einmal nach dem genauen Weg fragen, wo überhaupt das Waldbad ist und nach ein wenig Suchen fand ich es auch.

Nach dem Kauf der Karte und dem Eintritt ins Waldbad, war ich einfach nur Überwältigt von der fantastischen Location.

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Das Waldbad ist ein vor 30zig Jahren angelegtes Freibad an einem kleinen See, welcher über einen traumhaften Strand mit Strandkörben verfügt. Es kam bei mir fast ein wenig Ostsee Felling auf und ich musste erst einmal ans Prora Wochenende zurück denken.

Als es dann so langsam 19 Uhr wurde und die Vorband „Rust Never Sleeps“ mit ihren Soundcheck anfingen, kamen auch so langsam die „Keimi’s“ ganz entspannt zur Bühne vor, um sich das geschehen mit anzusehen.

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Da der Abend noch jung war und sie noch Zeit hatten bis ihr Auftritt beginnt, nutzten sie die Gunst der Stunde um den vorzeitig vor Ort erschienen Fans Rede und Antwort zu stehen und fleißig Autogramme zu schreiben.

Punkt 20 Uhr begann dann auch endlich die Veranstaltung und die Band „Rust Never Sleeps“ versuchte die Menge mit gecoverten Songs von „Neil Young“ und „Crazy Horse“ einzuheizen.

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Was ihnen so einigerer maßen gelang, trotz guter Musikauswahl. Sogar „Spatz“ spielte hinter der Bühne zu einigen Songs auf seiner Gitarre mit, während Rudi noch dabei war bei seiner die Seiten zu ziehen.

Spatzi

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Nach einigen Aufforderungen der Band begann dann doch noch ein Teil der Keimzeit Jünger, sich von den Sitzbänken zu lösen um das Tanzbein zu schwingen.

Nun kamen auch noch René und Birgit hinzu und es wurde zu einem E-Feld treffen im kleinen Rahmen. Gemeinsam stürmten wir mit vielen andern Fans zielstrebig in Richtung Bühne, nachdem die im Augenblick spielenden Band, ihren letzten Song für diesen Abend angekündigte.

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Schlag 21 Uhr kam der Veranstalter und Betreiber des „Finekeller“ auf die Bühne und erzählte dem Publikum einige kleine Anekdoten vom letzten Keimzeit-Konzert im Waldbad. Welches dazumal wegen eines Gewitters fast ins Wasser fiel. Des weiteren redete er ein wenig über die Geschichte des Waldbades. Von hier aus erst einmal alles Gute zum 30zigsten Geburtstag des Bades und das es noch Minimum genauso viele Jahre weiter besteht.

Combo

Nachdem Keimzeit die Bühne endlich betrat wurde das Leuchten in den Augen der Menschen immer größer und alle fingen zu singen und tanzen an. Man waren sie alle textsicher bei den meisten Songs jedenfalls! Die Keimi’s ließen sich von der genialen Atmosphäre anstecken, Rudi und Ralf fingen frühzeitig an faxen zu machen. Man waren die beiden locker drauf 😉 .

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Multitalent „Spatz“ ließ es sich später nicht nehmen, mal an einem anderen Instrument als seinem Piano und seiner Gitarre zu vergehen. Es war einfach nur schön ihn dabei zuzusehen wie er versucht Schlagzeug zu spielen. Wen es so weiter geht wird aus ihn noch eine „1 Mann Combo“.

Die Zeit verging bei Songs wie Kling Klang, Betty May, Mensch Meier und vielen anderen, wie im Flug und es wurde 23 Uhr als die Keimi’s von der Bühne wollten und wir sie nicht so einfach gehen ließen. Nach einigen bereits gespielten Zugaben, kündigte Norbert mit einigen Jokes, welche sich zu diesem Zeitpunkt auf die immer mehr werdenden Insekten bezogen, passend den letzten Titel „Flugzeuge“ an.

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Rudi der schon während des gesamten Auftrittes durch einige fantastische Einlagen glänzte, kam während des Titels, zu einem genialen Geistesblitz. Er vermochte es, den ohnehin schon schönen Song noch weiter aufpäppeln. Norbert und Ralf konnten sich während dessen, ein breites Grinsen nicht verkneifen. Leider endet irgentwann jedes noch so langes Lied. Mit deisem Ausklang gingen dann kurze Zeit später die Lichter auf der Bühne aus und das Ende der sehr gelungen Veranstaltung wurde dadurch endgültig besiegelt.

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Nach dem Konzert kamen wir einheitlich zum Schluss, dass es mit das Schönste in der letzten Zeit war. Wir verabschiedeten uns kurz darauf von einander, um am nächsten Tag in Belzig dort anknüpfen zu können, wo wir an jenen Abend aufgehört haben.

Bericht und Fotos: Jörn Brumm

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