Delitzsch – Klappe, die Zweite –

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Ich weiß, der Bericht kommt verspätet, es sei mir verziehen – ich hatte Urlaub. Um es vorweg zu nehmen, auch uns stellten sich zwei von diesen schon viel erwähnten Oktobergeburtstagen in den Weg und machten uns die Planung für das Keimzeitwochenende schwer.

Peter, ein guter Freund, gab sich Freitagabend die Ehre, er nullte zum x-ten Male und feierte dies mit der Unterstützung von DJ Stefan, und Sonntag lud Tante Brigitte zum Familienfest mit Kaffee, Kuchen und den überaus informativen Gesprächen ein, die so eine Tafel zu bieten hat, auch die Prospekte wurden diesmal nicht ausgelassen :-). Doch da gab es ja noch den Sonnabend (Samstag), der für alles aufkommen wollte. Also Freitagabend gefeiert, doch die Uhr immer im Blick und Sonnabendmorgen in aller Herrgottsfrühe ab in Richtung Süden.

Zwischenstopp bei Magdeburg – wir brachten unseren Sohn noch sicher bei den Großeltern unter. Nun konnte es losgehen, Delitzsch wir kommen!!! Ort und Hotel haben wird gleich gefunden. Das Schloss auch. Ein schönes Häuschen mit viel Charme. Doch leider sollte sich unsere Freude etwas trüben, denn auf die Frage nach Karten – vielleicht doch noch im Vorverkauf – ernteten wir nur mitleidige Blicke und Kopfschütteln. Tja, einmal haben wir keine Karten vorbestellt und das rächte sich nun und wir standen bedröppelt ohne Karten da. Aber da haben wir nicht mit der Gutherzigkeit der beiden Informationsdamen gerechnet. Die Beiden haben kurzerhand ihr Organisationtalent ausgepackt und uns – wie auch immer – zwei Karten besorgt. Lieben, lieben Dank an dieser Stelle. Nächstes Jahr bestellen wir telefonisch (versprochen).

Nach einem Stadtrundgang stießen wir auf die E-Felder, die wie der Zufall es so will, im gleichen Hotel schliefen – es passte alles – . Auch in der kleinen Pizzaria trafen wir auf bekannte Gesichter. „Die gehen auch zu Keimzeit, die kenne ich vom Sehen“. Mein Eindruck sollte mich nicht täuschen – denn wir wurden mit „Wir sehen uns nachher“ verabschiedet.

Ein schönes Gefühl der „irgendwie Verbundenheit“ kam in mir auf. Der Abend kam mit großen Schritten auf uns zu. Wir fanden uns alle im Schlosskeller ein – ein wirklich schöner Ort mit Kuschelgarantie.

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Das Spiel begann und sofort sprang der Funke über. So extrem ist mir das bisher noch nie aufgefallen. Es war sofort da, dieses „Keimzeit-Gefühl“. Verzweifelte Norbert anfangs an einer etwas zu kurzen Mikrofonschnur, bändelte er später ausgelassen mit dieser bei Rudi an, um irgendwann auch Ralf mit ihr einzuwickeln.

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Die Band und das Publikum, das war eins, wobei sich die rechte Seite (die selbsternannte Ostkurve) durch tänzerische Einlagen hervortat. Vielleicht lag es aber auch nur an der Sicht des Betrachters. Zusammengenommen war es ein wirklich tolles Publikum, was zu Feiern verstand. Irgendwann kam, was kommen musste und doch keiner wollte,

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Schluss – mit viel Beifall
Ende – mit viel Dank

der Vorhang fällt.

Bericht: A.J.

Fotos: rene.h

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