HerbstlichTER

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November! Der fürchterlichste aller Monate: verregnet, stürmisch, alles Bunte weicht diesem tristen Grau, es riecht nach Vergänglichkeit und Abschied, wie ein allgemeines Ausatmen. Mehr als sonst sucht das Auge nach selten gewordenen wohltuenden Farbtupfern, nach jedem Sonnenstrahl, sucht die Seele nach Licht, einem Lächeln, einer wärmenden Begegnung, einem aufmunternden Wort, einer lieben Geste, dem einen Blick… nach KEIMZEIT.
Also einatmen, tief einatmen!

Plauen grüßt schon mal mit diesem sehr niedlichen Dialekt.
Kuschlig die Athmosphäre im Malzhauskellergewölbe, gut gelaunt die Musiker, die sich durch´s dichtgedrängt stehende Publikum den Weg auf ihre, von drei Seiten einzusehende klitzekleine Bühne bahnten. Sehr nah waren die Vornstehenden so den Musikern, so nah, dass ich fürchtete, sie könnten sich bedrängt fühlen. Aber diesen Eindruck machten sie gar nicht. Jeder auf die ihm eigene Weise verzauberte, entzückte, vergnügte uns. Vergessen war der Herbst.

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