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Keimzeit – Akustik in Leipzig

Wie soeben erfahren, muss das Keimzeit-Akustik-Konzert in Leipzig aus aktuellem Anlass leider vom 07.06.13 auf den 07.09.13 verlegt werden.
Wir hoffen mit allen Betroffenen der Hochwasserkatastrophe auf baldige Entspannung der Lage und sind in Gedanken bei den Opfern der Flut.

Videonachlese Berlin, Freiheit 15

Für Alle, die sich erinnern, für Alle, die auf ein Wiedersehen noch längere Zeit warten müssen, für Die, die nicht genug kriegen können und für Die, die neugierig sind, hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Berliner Konzert des Keimzeit-Akusustik-Quintett incl. Gebärdensprachübersetzung durch Laura M. Schwengber.
Leider gibt es diesmal aus zeitlichen Gründen keinen schriftlichen Bericht zum Konzert, aber eine kleine Fotostrecke wird in Kürze noch folgen.
Bis dahin viel Spaß mit dem kleinen Video.

„Midtsommer“ mitten im Fläminger Winter

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Der Winter ist zurück. Mit ihm kehrt auch unsere Band wieder zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Etwas ruhiger wird es werden in diesem Jahr. Nur selten werden wir die große Band erleben. Dieses Jahr ist der Fokus auf Akustik gelegt. Ja, das Akustik-Quintett wird in diesem Jahr einen Großteil der Konzerte bestreiten. Und sie haben uns etwas mitgebracht.

„Midtsommer“.

Weiter mit dem ganzen Bericht geht es hier.

Goldene Schallplatte für Keimzeit

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Wir nähern uns unserem Ziel in Freiberg. Schnell im Hotel unsere sieben Sachen geparkt und schon geht es per pedes in Richtung Innenstadt. Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit steht noch ein Weihnachtsmarktbesuch an, bevor das bunte Konzertleben beginnt.

An einem der heiß umlagerten Glühweinstände treffen wir dann auf den Rest des „Harten Kerns“ der Fangemeinde und verabreden uns zu einem kurzen Meeting mit der Band vor dem Konzert.

Weiter mit dem ganzen Bericht geht es hier.

MIDTSOMMER

04.01.2013,

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endlich ist es nun so weit, sie ist da! Das Warten auf die Keimzeit-Akustik-CD hat nun ein Ende.
Schön sieht sie aus. Stimmungsvoll das Cover, welches ich in meinen Händen halte. Stimmungsvoll, wie es die Beschreibungen vom Aufnahmeort verhießen.
Schlägt man das Cover auf, warmes, dunkles Orange. Spiegelung des roten Lichts einer norwegischen Midtsommernacht. Schlicht gehalten, schwarze Scheibe auf orangem Grund, der Schriftzug auf dem Booklet schnörkellos klar. Im Innern fotografische Impressionen. Die Mitglieder der Band, Details, Landschaft, Emotion.
Ich schaue mir die Trackliste an, bin überrascht. Dort tauchen Titel auf, welche ich kenne, lange, lange nicht mehr gehört. Neues aus dem Programm der vorausgehenden Tour mischt sich mit Altem. Das macht mich neugierig.
Ich lege die Scheibe das erste Mal in den Player, lasse sie durchlaufen und höre.
Natürlich glaubt man, die Songs zu kennen. 1000 mal gehört. Dieses mal ist es ein wenig anders. Ich entdecke neue Facetten in alt bekannten Liedern. Keimzeit, „back to the roots“, drängt sich mir kurzzeitig auf. Doch dann wieder neue, sanfte, weichere Töne. Gefühlvoll arrangiert und getragen durch Gabrieles Geige. Ach überhaupt, welch bereichernder Aspekt die Geige in keimzeitlichem Liedgut doch darstellt.
Die Zusammenstellung der CD, äußerst gelungen, wie ich meine. Harmonisch fügt sich Song an Song. Man mag mittendrin gar nicht aufhören, nicht unterbrechen.
Irgendwie beginne ich „Kopfkino“ zu entwickeln. Bilder erscheinen, von Meer, Sonne, Wind und sich wiegendem Gras an rauem Strand. Ein kleines herrenloses Boot schaukelt festgezurrt auf den Wogen. …
Vielleicht Einbildung, aber ich glaube, etwas von der Studioatmosphäre herauszuhören, aus all den Titeln der CD. Die Band hat uns die norwegische Küste mitgebracht. Ein ganz klein wenig nur, aber es ist da. Zwischen all der Fröhlichkeit und Melancholie, das Meer.

Nüchtern betrachtet, eine wirklich hörenswerte CD. Überraschend und dennoch vertraut. Von der ersten Minute bis zum Schluss. Nur Eines fehlt mir ein klein wenig. Leider ist Gabrieles Stimme nur wenig zu hören. Davon hätte ich gerne mehr.
Eigentlich musste ich mich in Keimzeit-CDs bisher immer erst „reinhören“. Hier ist es nicht so. Sie greift sofort und schließt ins Herz. Bei mir jedenfalls war es so.

Rezension: Birgit Buchheim