Konzerte

KEIMZEIT beim „Fest der Finanzen“

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Kleine Nachbetrachtung zum Konzert in Königs Wusterhausen

Am Freitag, dem 2.09.2005 spielten KEIMZEIT zum „Fest der Finanzen“ auf dem Gelände der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen. Durch Internetrecherchen war bekannt dass das Fest schon um 18:00 Uhr beginnen sollte. So beeilte sich der von weit her angereiste Besucher um kurz vor 18:00 Uhr Einlass an der Pforte zur Hochschule zu bekommen. Diese war auch schnell überwunden und schnurstracks auf dem weitläufigen Gelände den Veranstaltungsort gesucht. Dies gestaltete sich zunächst schwierig da der falsche Weg eingeschlagen wurde. Nun gut der Weg nach rechts führte nicht zur Bühne dann eben links. Vorbei an einem Parkplatz und dem Zelt vom Roten Kreuz zeigte sich auf einer Freifläche eingerahmt von hohen Kiefern die Bühne aus der Ferne. Bloß was war da los, nur eine Handvoll Menschen und eine leere Bühne war zu sehen. Man machte sich so seine Sorgen. Auch das allseits bekannte gelbe Zelt von Keimzeit war noch verwaist. Zum Glück aber nicht lange und so erfuhr man das KEIMZEIT erst viel später spielen sollten nach 20:00 Uhr. Aufatmen.
Um 18:30 begann eine örtliche 13 köpfige Trommeltruppe mit ihrem Spiel vor der Bühne und bekam auch ihren Beifall. Die musikalische Einstimmung für diesen Abend. Eine halbe Stunde später betraten der Veranstalter des Festes und der Bürgermeister von Königs Wusterhausen die große Bühne. Dieser hielt eine kurze Rede und gab anschließend die Bühne frei für Fabian Sonnentau und Band, den Fans sicher unter dem Namen S.A.M.T. bekannt. Sie spielten ca. eine Dreiviertelstunde sehr guten Deutschrock und unterhielten das Publikum wunderbar. Einige Regentropfen ließen befürchten das es noch ein feuchter Abend werden sollte, aber das bewahrheitete sich dann auf andere Weise, denn der Regen ließ nach bzw. verschwand ganz.
Gegen 20:45 Uhr erschien die Band auf der Bühne auf die wohl alle schon sehnsüchtig gewartet hatten. KEIMZEIT. Was soll man sagen wie immer ein wunderbares Konzert, aber das kennt man ja nicht anders. Leider war es viel zu schnell vorbei.

Impressionen eines Stadtfestbesuchs, oder: wie KEIMZEIT. das Hennigsdorfer Stadtfest aufmöbelte

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Dieser Beitrag wurde uns von Birgit B. zugesandt. Vielen Dank dafür.


26. August 2005 – eigentlich hatte ich vor, diesen Tag aus dem Kalender zu streichen, mich in die dunkelste Ecke meiner Wohnung zu verkriechen, mit dem fragwürdigen Ziel, einfach nur auf sein Ende zu warten. Aber dann… kam alles anders: – KEIMZEIT in Hennigsdorf!!! – Der Tag ist gerettet! Schluss mit Trübsal und hinaus ins „Grüne“!
Schön, dass es Internet gibt. Die notwendigen Informationen waren nach einigem Suchen eingeholt und es ging quer durch Berlin zum ersehnten Ziel.

Auf der Festmeile angekommen, schlenderten wir an diversen Losbuden, Süßkramständen, Imbiss- und Bierständen und „Plüschtier-Greifautomaten“ vorbei, bis zu einem größeren Platz mit Kettenkarussell und Bühne. Doch, was war das?! Tische und Bänke davor, an denen sich Menschen tummelten, welche im überwiegenden Falle das 65. Lebensjahr schon längst überschritten hatten. Waren wir hier wirklich richtig? Doch dann: bekannte Klänge von der Bühne (– Soundcheck -) und der Tourbus von KEIMZEIT ward auch schon gesichtet. Also doch richtig! Juhuuu!
Zugegebener Maßen waren wir ja auch etwas früh dran, das Fest wurde erst gegen 18°°Uhr offiziell mit der Ansprache des Bürgermeisters eröffnet. Diese wurde von einigen Jugendlichen (überwiegend männlichen Geschlechts und schon in etwas fortgeschrittener Verfassung) mit lautem Gegröhl begleitet. Sie waren wohl einzig wegen des angekündigten Freibieres gekommen, welchem sie dann auch rege zusprachen, bis das Fass innerhalb von Minuten geleert war. Zwei ältere Herrschaften in unserer unmittelbaren Nähe beteuerten sich gegenseitig: „Na ja, so ist sie nun mal, die heutige Jugend!“ – „Ist sie eben nicht!!!“ begehrte es in meiner Tochter auf. Ihre Mine verdüsterte sich zusehends und unsere Stimmung tendierte gegen Null, was zusätzlich dem Umstand geschuldet war, dass es anfing zu tröpfeln und ziemlich unangenehm frisch wurde.
Nach einer warmen Tasse Milchkaffee hob sich unsere Stimmung wieder etwas und wir wagten einen erneuten Versuch in die Nähe der Bühne zu treten. Die Sonne gab sich inzwischen auch redlich Mühe, den Abend etwas zu erhellen, wenngleich es immer noch ziemlich kalt war.
Vor der Bühne hatte sich inzwischen auch einiges getan. Es formierten sich zwei Blasorchester, links grün, rechts grau gekleidet, welche abwechselnd die annähernd gleichen Weisen spielten. – Aha, Vorprogramm! Verstehe… –
Dem oben schon erwähnten Publikum gefiel`s und ein „Pärchen“ schwang dazu sogar das Tanzbein. Irgendwie wurde ich unvermittelt an einen bestimmten Keimzeit-Song erinnert….
Die Krönung brachte dann noch ein Sangesbruder, welcher voll Inbrunst die Zeilen zum Besten gab: „ trink jeden Tag ein Glas Bier, aber nur eins und nicht mehr. Denn Bier ist ein Gebräu das gibt Kraft und macht schwer …“ so, oder so ähnlich jedenfalls. Nun waren wir komplett aus dem Häuschen und fast geneigt „Zugabe“ zu rufen, was uns dann allerdings doch zu peinlich war.
Mit der „Märkischen Heide“ war dann der Zauber endlich vorbei und die „Rentner-Fraktion“ begab sich so langsam auf den Heimweg, von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Es ging inzwischen langsam auf 20°°Uhr zu und der Platz füllte sich mit Menschen, welche alle nur ein Ziel zu haben schienen: KEIMZEIT !!! Vom Baby bis zur Oma (wie gesagt, einige waren noch da) war alles vertreten und es hieß jetzt für uns, langsam gute Plätze zu sichern. Wir waren nicht allein!!!
–Natürlich nicht!!! –
Neben uns erschien ein junges Pärchen, unschwer als KEIMZEIT-Fans zu erkennen (Sie trugen ihre Gesinnung an den Leibern). Alsbald unterhielt sich der junge Mann mit einem Freund (wohl von der noch unwissenden Fraktion) über das bevorstehende Konzert. Dabei gab er einen kurzen Anriss der Bandgeschichte und neueren Entwicklung. Na, da hatte wohl jemand das Buch gelesen! … Gut so!

20°°Uhr – es war soweit. Die ersten Bandmitglieder betraten die Bühne. Applaus und Jubel von den Rängen. Die Musiker begaben sich an ihre Instrumente und es trat langsam Ruhe ein.
Das Erscheinen Norbert `s wurde von den Meisten scheinbar erst registriert, als er sich mitten auf der Bühne postierte. Dann natürlich mit doppeltem Beifall!
Souverän wie immer begann die Band ihr Entree mit „5 Sekunden“. Leider war es zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu hell um die richtige Stimmung aufkommen zu lassen. Aber dies sollte sich in den nächsten Minuten noch grundlegend wandeln.
Die Musiker schienen „gut drauf“ und hatten sichtlich viel „Spaß bei der Arbeit“. Wir, in den unteren Rängen, hatten nicht weniger Spaß. Beginnend mit einigen Songs des neuen Albums nahm uns KEIMZEIT mit auf eine Zeitreise durch das gesamte Schaffen der Band.

Bei „So“ stellte sich bei mir wieder einmal ein gewisser „Gänsehaut-Effekt“ ein (ist dies doch das Stück, mit dem für mich vor einigen Jahren alles begann). „Millionen Blüten“ verzauberten uns und wir wurden mit einem „Schiff aus schäbigem Holz“ nach „Singapur“ verfrachtet. Spätestens bei „Kling-Klang“ konnte nun wirklich keiner mehr den Mund halten. Es wurde mitgesungen was das Zeug hielt. Dieses Lied kennt ja nun Jeder!
„Mama“, von Rudi gesungen, gefiel ganz besonders den Kleinen. Die versuchten unentwegt Klimmzüge am Bühnenrand und hüpften wie wild umher.
Ralfs Saxophon-Soli wurden mit tosendem Beifall bedacht. Einfach genial! Aber, nur kein Neid, Norbert, – auch Gesang ist was Tolles!!!
Besonders gespannt war ich auf „Mensch Meier“. Hatte ich von diesem Stück bisher ja immer nur gelesen. Ich muss schon sagen: wirklich grandios! Dat rockt ja richtich, Mensch!
Auch der alte Carpenters-Song als „deutsch“-Cover „Nah bei Dir“ – sehr schön interpretiert. Mir tun heut noch die Finger weh, vom Schnipsen….
„Nathalie“ (allseits geliebt) durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde von der Band wieder einmal sehr originell parodiert. Besonders der „falsche Ton“ wurde mehrmals perfekt getroffen.

Leider ging der Abend auch hier viel zu schnell zu ende. Daran änderte auch die Zugabe nichts. Wir haben viel getanzt und unentwegt mitgesungen. Man möge uns einige kleine Textunsicherheiten verzeihen. Wir arbeiten dran!

Ob mir der Abend gefallen hat? – Was für `ne Frage! – Na klar! Hat er mich doch vergessen lassen, dass auch ich an diesem Tag der „Rentner-Fraktion“ wieder ein Jahr näher gekommen bin.

Danke KEIMZEIT

Wir sehen uns wieder! Und das bestimmt nicht nur noch ein Mal!

KEIMZEIT und CITY am Stausee in Kelbra

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Keimzeit mit City on Tour

Der Himmel versprach nichts Gutes. Grau in Grau lag er über dem Stausee von Kelbra und öffnete auch gelegentlich seine Pforten. So manch ein Besucher schaute skeptisch nach oben, sollte der Abend ins Wasser fallen?

Dann die erste Überraschung, ein Plakat neben der Eingangstür verkündete KEIMZEIT sollte zusammen mit CITY auf der Bühne stehen. Man hätte es erahnen können, die gehäuft auftretenden Menschen mit Kopftüchern auf dem Parkplatz können kein Zufall sein.

Um Punkt 19.30 Uhr wurden die zahlreich vor der Bühne oder dem Bierwagen stehenden Besucher durch kräftige Bässe aus den Boxen wachgerüttelt. Bekannte Klänge waren da zu hören. KEIMZEIT betrat die Bühne und starteten mit „5 Sekunden“ in den nicht ganz so sommerlichen Abend.

Die Stimmung war super, was bei einem gemischten Publikum mit Anhängern der jeweils favorisierten Band nicht selbstverständlich ist. Man war locker drauf und amüsierte sich prächtig.

Das Programm war wie immer bunt gemischt. Der Herrgott erhörte wohl gelegentlich Norbert bei Zeilen wie „ … Millionen Blüten auf ihrer Brust, verlangen einen Regenschauer…“, zum Glück nur ein paar Tropfen.

„ … und der Wind weht Wolken daher, er wühlt den See auf… “, ganz so schlimm wurde es dann doch nicht. Spatz´s „See voller Tränen“ war mal wieder ein besonderer Genuss.

Die Coverversion des Ton Steine Scherben Songs „Mensch Meier“ in seiner ureigenen keimzeittypischen Art rockte von der Bühne bis hinunter ins Publikum. Wir dürfen gespannt sein auf die bald erscheinende CD.


Nach zwei Stunden erklang dann leider schon das letzte Stück. Der erste musikalische Teil des Abends war gelaufen, der eine Teil des Publikums sicher enttäuscht das „ihre“ Band nun die Bühne verließ, der andere Teil in freudiger Erwartung.

Eine halbe Stunde Umbaupause später betraten gegen 22.00 Uhr mit einem Lichtspektakel Toni Krahl und seine Mitstreiter, mit einem Wort CITY, die Bühne.

Die Stimmung war natürlich sofort wieder auf einem Höhepunkt und CITY ließ auch ihre Klassiker nicht aus.

Mit einem Feuerwerk und Konfettikanonenregen auf der Bühne wurde so mancher Nicht-CITY Kenner das ein oder andere Mal aufgeschreckt, aber das ist bei CITY-Konzerten völlig normal. Wer schnell genug war konnte auch eines der CITY-Bonbons erhaschen, zu Schlägereien kam es deswegen aber nicht.

Die 2 Stunden CITY-Konzert vergingen natürlich ebenso schnell wie die zuvor von Keimzeit und so mussten sich gegen 0.00 Uhr Fans und Band verabschieden.

Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit sich Autogramme seiner Lieblinge zu holen oder den Merchandising-Stand zu plündern. Diese Chance wurde auch rege wahrgenommen.

Danke noch mal an Rudi für das Kurzinterview. Wir machen dann den Rest wie abgesprochen, bitte nicht vergessen.

Cathl. 🙂

KEIMZEIT im Strandbad von Arendsee

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Arendsee, die Stadt in der Altmark, gelegen am gleichnamigen See, schon seit Alters her, Ort für Entspannung und Erholung. Mit fast 30m ist der 5,54 Quadratkilometer große See einer der tiefsten in Norddeutschland. Gerade jetzt im Sommer lädt dieses idyllische Stück Erde Gäste aus Nah und Fern zum Verweilen ein. Fast schon zur Tradition gaben auch dieses Jahr wieder Keimzeit ihr Gastspiel im Strandbad von Arendsee.

Bei sommerlichen Temperaturen genossen die Besucher den Sonnenuntergang am Strand des Sees. Hier kann man die Seele baumeln lassen und den Alltag vergessen.
Einige romantisch veranlagte Pärchen lagen im Sand und schauten ans gegenüberliegende Ufer wo die untergehende Sonne das Ende des Tages verkündete.

Kurz nach 21 Uhr eröffnete die örtliche Band „Bordstein“ den musikalischen Abend mit Coverversionen mit Titeln von Rio Reiser bis zu Depeche Mode.

Das Publikum war Anfangs noch etwas verhalten, aber der Frontmann gab sich alle Mühe die Zuschauer aus der Reserve zu locken. Es gelang ihm aber zunächst nicht die abseits stehende Menge in Reichweite der Bühne zu bringen.
Auch technische Missgeschicke wie ein Stromausfall der Scheinwerfer auf der rechten Seite der Bühne ließen die Musiker nicht verzweifeln und mit Humor ging es weiter.
Bis kurz nach 10 wurde musiziert und das Publikum bestens unterhalten.

Kurz vor halb 11 begann der Hauptakt des Abends.

Um genau zu sein um 22:21 Uhr färbte sich die kleine Bühne im Strandbad blau, unzählige „K´s“ projeziert hinter den noch im dunklen Licht verwaisten Instrumenten, gaben den Auftakt zu einer weiteren Show der Mannen um Norbert Leisegang.

Im grellen Scheinwerferlicht erklingt „5 Sekunden“, dann geht´s los.
Wie immer mit einem breiten Grinsen und sichtlich gut gelaunt präsentiert Norbert den Song zur aktuellen Tour.

Ein Mix aus 25 Jahren Keimzeit begeistert die Menge und regt zum Mitsingen an.
Aber auch Stücke aus fremdem Lager so die Coverversion der Coverversion von Erdmöbel „Nah bei dir“, im Original von den Carpenters aus dem Jahre 1970, kommen super beim Publikum an. Erst durch die Keimzeitversion habe ich mir die Maxi-CD von Erdmöbel sogleich geholt. Der Titel hat einfach etwas.

Beim Erklingen von „Nathalie“ werden auch bei einer jungen Russin im Publikum Heimatgefühle geweckt, so daß sie gleich aufspringt und auf der Bühne ihre Kunst im russischen Tanz vorführt.
Den ein oder anderen Wodka hatte sie wohl auch schon zu sich genommen, aber dies führt im allgemeinen zu Hemmungslosigkeit.

Nach knapp 2,5 Stunden ging das Konzert zu Ende doch die Anwesenden noch lange nicht nach Hause.

„Bordstein“ gaben sich noch einmal die Ehre und spielten bis weit nach 1Uhr.

🙂 Ein Dankeschön an die junge Dame vom Merchandising-Stand für die kurze Fahrt bis zum Ausgangstor vom Strandbad.

Ein besonderer Dank an einen nicht genannt werden wollenden Freund für die entgegengebrachte Gastfreundschaft.

KEIMZEIT auf Burg Eisenhardt in Belzig

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Belzig, die Stadt im Hohen Fläming mit seiner mittelalterischen Altstadt, der Steinterme, seinen reizvollen Wanderwegen und natürlich der Burg Eisenhardt ist immer eine Reise wert. Doch am Samstag, dem 23.07.2005 waren viele Besucher der Stadt nicht nur wegen dieser Anziehungspunkte gekommen. Die Band KEIMZEIT gab ihr alljährliches Konzert auf der Burg. Für Fans quasi ein Pflichtprogramm, schafft man es nicht im ganzen Jahr eines der Konzerte zu besuchen, so ist doch kein Weg zu weit um dieses Highlight des Jahres mitzuerleben. Das dachten wohl auch dieses Jahr wieder zahlreiche Fans der Band so daß fast 800 den Anstieg zur Burg auf sich nahmen um beim Heimspiel der Leisegang-Brüder, Spatzi, Ralf und Rudi dabei zu sein.

Mit „5 Sekunden“ begann kurz nach 21 Uhr das Konzert zur aktuellen Tour „Privates Kino“. Norbert gewohnt gut gelaunt verstand das Publikum von Beginn an in seinen Bann zu ziehen.

Das Programm gab einen Einblick in 25 Jahre Bandgeschichte, so dass wohl für jeden Besucher etwas dabei war um leicht mit dem Fuß zu wippen, mitzusingen oder ganz gewagt das Tanzbein zu schwingen.

Bei den Klassikern wie „Irrenhaus“, „Hofnarr“, „Bunte Scherben“ und natürlich „Kling Klang“ war die Stimmung am kochen, aber auch die Neuauflage von Stücken wie „See voller Tränen“ wo Spatzi sein Gesangstalent überaus positiv dem Publikum vermittelte (bitte gebt ihm noch öfter die Chance), oder „Mama“ mit Rudi (einfach Spaß pur) kamen riesig an.

Wo wir gerade bei Spatzi sind, er auf der Brücke schippert das Schiff sicher in den Hafen, „Singapur“ immer wieder eine Gänsehaut hervorbringend. Wenn man Spatzi im Spot an seinem Instrument sieht, weiß man hier sitzt noch ein Musiker, der Spaß daran hat, sein Gesichtsausdruck, Emotion pur. Das Publikum dankt es mit Textsicherheit.

Nach etwa zwei Stunden ist das Programm der Band zu Ende, in Reih und Glied genießen Norbert und Co. den Applaus vor der Bühne im Burghof, im abendlichen Scheinwerferlicht leuchtet der Burgturm. Die Musiker verlassen die Bühne, der Beifall nimmt kein Ende, eine Zugabe ist unumgänglich. Nach kurzer Zeit stehen sie wieder auf der Bühne, das Fest geht weiter.

Dann etwas überraschendes. Norbert bittet eine Braut auf die Bühne, im strahlenden weißen Kleid kommt Nicki, frisch vermählt und offensichtlich glücklich, auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Es folgt ein Duett, das wohl einmalig sein dürfte. „Nathalie“ gesungen von Norbert und Nicki, sie wohl noch nicht ganz so textsicher oder etwas verlegen, wird es doch ein riesen Spaß.

Dazu tragen gewohnt Ralf und Rudi bei, die komödiantisch den Text des Liedes in Form von Umarmungen und Kampfesgrüßen mit gehobener Faust und falschen Tönen aus der Klarinette untermalen. Einfach ein Vergnügen diesen Künstlern zuzusehen.

Um kurz vor Zwölf kam dann was kommen mußte, die Band genoß nocheinmal den nicht enden wollenden Applaus und verabschiedete sich von dem großartigen Publikum.

Nun heißt es abermals ein Jahr warten um diese Atmosphäre wieder erleben zu dürfen. Danke an die Band für das schöne Konzert in Belzig.

Hier noch einige Impressionen von dem Konzert: