Colnrade

Der Ofen ist aus in Colnrade

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Die Arbeit ist getan, die Öfen verkauft, es wird Zeit für ein Fest. So oder so ähnlich könnten die Veranstalter des Colnrader Kultursommers gedacht haben. Denn am 16. Juli lud das Ofenhaus zu einem Event der besonderen Art. Kultur und Sommer – beides traf, den Auftakt machten die Bands Sixxten und KEIMZEIT und wir waren dabei.

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Nach einigen Stunden Fahrt von Hamburg über die Baustellenautobahn nach Bremen erreichten wir gegen 19 Uhr das beschaulich, malerisch, idyllische Colnrade an der Hunte. Der Veranstaltungsort war bestens ausgeschildert und selbst für ausreichend Parkplätze war gesorgt.

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KEIMZEIT in Colnrade….

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Gerade im Internet gefunden: Keimzeit für Kultur und Kino in Colnrade

colnrade103.07.2009 · COLNRADE (msi/boh) Ein kleines Dorf an der Hunte kommt groß raus: Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann, Hanna Dauskardt vom „Ofenhaus“ mit ihren Söhnen Björn und Ole sowie Inge Schliehe-Diecks machen auf einen Reigen von Veranstaltungen aufmerksam, den man schon fast „Colnrader Kultursommer“ überschreiben könnte. Dabei werden Musikfreunde und Filmfans gleichermaßen bedient.

„Ich bin froh, dass sich so viele Akteure einbringen“, freut sich Wilkens-Lindemann angesichts des vollen Veranstaltungskalenders.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 16. Juli, 19 Uhr, ein Open-Air-„Megalied“-Festival mit „Keimzeit“ und „Sixxxten“ im Garten des „Ofenhauses“. Björn und Ole Dauskardt haben die beiden Bands nach Colnrade geholt. „Keimzeit“ stellt nach einer vierjährigen „Sendepause“ ihr neues Album „Stabile Währung Liebe“ vor. Die Deutsch-Pop-Combo aus dem brandenburgischen Belzig steht für jahrzehntelange Bühnenerfahrung und fast schon poetische Stücke. Sie feiert vor allem in Ostdeutschland große Erfolge.

Als Familienquartett hatte sich die Band mit Norbert (Gesang und Gitarre), Roland (Schlagzeug), Hartmut (Bass) und Marion Leisegang (Gesang) gegründet. Zur aktuellen Besetzung gehören neben den drei Männern der Ursprungsformation noch Rudi Feuerbach (Gitarre) und Andreas „Spatz“ Sperling (Keyboard). Das „Megalied“-Konzert will verschiedene Generationen von Musikfans zusammenführen und knüpft zugleich an die Open-Air-Tradition früherer Zeiten in Colnrade an: Jahrelang hatte Drummer Kai Jannes Dey mit seiner Band „Steamin‘ 55“ Freiluftkonzerte auf die Beine gestellt. Unvergessen: die mittlerweile verstorbene Sau „Fleckri“ als Festivalmaskottchen mit „zaunbewachender“ Funktion. Dass nun eine Band wie „Keimzeit“ direkt nach Konzerten in Gera und Berlin das beschauliche Colnrade beehrt, darf durchaus als bemerkenswert gelten. Im Vorprogramm spielt die Hamburger Newcomer-Band „Sixxxten“. Deren Musik lässt Einflüsse des Punk, des 70-er-Jahre-Rocks und des Synthi-Pops der 80-er erkennen.

Die Cineasten kommen indes in Colnrade erneut auf ihre Kosten: Wegen des großen Erfolgs des Scheunenkinos gibt es noch in diesem Sommer einen „Nachschlag“. Am Donnerstag, 13. August, zeigt das Mobile Kino Niedersachsen aus Oldenburg ab 20 Uhr die preisgekrönte Komödie „Brot und Tulpen“. Entspannt, unaufdringlich, humorvoll und augenzwinkernd erzählt Regisseur Silvio Soldini eine charmante Geschichte über eine Hausfrau, die sich eine Auszeit nimmt, dabei Freunde gewinnt und einen liebevollen Mann findet, der sie nicht – wie ihr eigener – betrügt. Die Story beginnt damit, dass Rosalda (Licia Maglietta) auf dem Weg in den Urlaub nach Süditalien wegen eines Ungeschicks den Anschluss an die Gruppe verliert, mit der sie und ihre Familie verreisen. Spontan macht sie sich per Anhalter auf den Weg nach Venedig, in die Stadt ihrer Sehnsüchte und Träume. Der Kellner Fernando (Bruno Ganz), den sie dort in einem Restaurant kennen lernt, verändert ihr Leben…

Inge Schliehe-Diecks organisiert die Scheunenkino-Events mit mehreren Freundinnen aus dem Dorf. Karten für den kommenden Filmabend gibt es in der Tankstelle Möller und im Gasthaus Schliehe-Diecks in Colnrade. „Bei weiterhin gutem Zuspruch kann das Scheunenkino eine dauerhafte Einrichtung werden“, sagt Anne Wilkens-Lindemann.

Colnrade ist in diesem Sommer außerdem Schauplatz einer Veranstaltung im Rahmen des GartenKultur-Musikfestivals im Nordwesten: Am Sonntag, 30. August, gastiert das Ensemble „Pantagruel“ nachmittags in der Kirche St. Marien. Das Trio musiziert nicht nur auf Originalinstrumenten, sondern entführt das Publikum auch mit halbszenischen Aufführungen in die Epoche der Renaissance.

Eingeläutet wird die Kulturveranstaltung bereits um 11 Uhr im Garten des „Ofenhauses“. Dort versprüht das „Blue Bossa-Duo“ live südamerikanisches Flair. Es gibt Flammkuchen. Henning Greve und Elsa Töbelmann setzen mit der Präsentation von Metallobjekten künstlerische Akzente. Ein Goldschmied und ein Hutmacher aus Bremen sollen das Programm zusätzlich bereichern. Zudem werden mehrere private Gärten in Colnrade, Hölingen und Beckstedt geöffnet haben.

Karten für die Konzerte gibt es im Colnrader „Ofenhaus“ oder via Internet unter www.ofenhaus.de.