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HerbstlichTER

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November! Der fürchterlichste aller Monate: verregnet, stürmisch, alles Bunte weicht diesem tristen Grau, es riecht nach Vergänglichkeit und Abschied, wie ein allgemeines Ausatmen. Mehr als sonst sucht das Auge nach selten gewordenen wohltuenden Farbtupfern, nach jedem Sonnenstrahl, sucht die Seele nach Licht, einem Lächeln, einer wärmenden Begegnung, einem aufmunternden Wort, einer lieben Geste, dem einen Blick… nach KEIMZEIT.
Also einatmen, tief einatmen!

Plauen grüßt schon mal mit diesem sehr niedlichen Dialekt.
Kuschlig die Athmosphäre im Malzhauskellergewölbe, gut gelaunt die Musiker, die sich durch´s dichtgedrängt stehende Publikum den Weg auf ihre, von drei Seiten einzusehende klitzekleine Bühne bahnten. Sehr nah waren die Vornstehenden so den Musikern, so nah, dass ich fürchtete, sie könnten sich bedrängt fühlen. Aber diesen Eindruck machten sie gar nicht. Jeder auf die ihm eigene Weise verzauberte, entzückte, vergnügte uns. Vergessen war der Herbst.

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KEIMZEIT im Rosenhof

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Mittwoch in Osnabrück – mitten in der Woche und 120 km entfernt – aber eines der letzten für mich erreichbaren Keimzeit-Konzerte in diesem Jahr. Also heißt es ab in einen nicht bestreikten ICE nach Osnabrück. Vor dem Bahnhof noch durch ein Meer von Fahrrädern – dann ist der Rosenhof schnell gefunden. Das Ambiente hier ist gemütlich und nicht so steril wie im KIK in Wernigerode. Leider gibt es kein Schwarzbier, aber ein Rosenhof-Pils löscht auch den Durst.

Als Support spielt eine Band aus der Region, benannt nach einem Dörfchen in der Nähe von Oldenburg: „Huntlosen“. So mancher Fuß wippt mit bei „Musik so trocken wie die norddeutsche Tiefebene“. Der Frontmann im Seemannsanzug singt Geschichten aus dem Leben und von der manchmal bitteren Suche nach dem eigenen Weg darin, schwermütig, verträumt und ein wenig schräg. Geige und Posaune bereichern den Sound der Band – hier lohnt es sich, noch einmal genauer reinzuhören.

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STATT SCHOKOLADE

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Schön. Klasse. Fetzig(?!). Fantastisch! Jippiiie!!! Also doch nach Wernigerode. „Kultur- und Kongresszentrum“ – mein erster Eindruck: sehr nobel! Gleich suchte ich nach dem Schild BITTE WARTEN, SIE WERDEN PLATZIERT (und war froh nur eines unserer Kinder mitgenommen zu haben). Doch ließ uns die nette Dame am Eingang nur wissen, dass wir uns abstempeln lassen sollten, wenn wir nochmal raus wollten. Das wurde nicht nötig, raus wollten wir jetzt so gar nicht.
Saal und Bühne bestätigten den gehobenen Eindruck (steinigt mich – das Rauchverbot war in meinem Sinne), sahen sehr nach „Kultur“ aus, bieten sicher optimale Bedingungen, wirkten aber doch sehr steril. Bis endlich mit KEIMZEIT alles in Bewegung geriet, Farbe bekam, lebendig wurde.

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Barcelona, Amsterdam, Hamburg, Schwerin, Waren!!!

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Seit einigen Wochen müssen wir in unserer 54 m² -Wohnung im Hamburger Stadtteil Hamm noch enger zusammenrücken. Von unserer Andalusienreise mitgeschleppt, der Weltenbummler und Hauptdarsteller in dem Splatter Movie „Black Sheep“ das kleine schwarze Schaf aus Barcelona, in das ich mich sofort verliebte:

Uwé del Oveja Garciá Gonzales.

Von uns seit Anbeginn liebevoll Uwe genannt. Uwe ist seit Lebzeiten musikbegeistert und hat diverse Konzerte besucht. Neil Young, Elvis Costello, Paul Weller, Deep Purple, Mano Negra – überall dabei. Stage diving sein Hobby, Frauen seine Leidenschaft.

Butz-Flyer

In nur kurzer Zeit mit einem Rucksack durch Barcelona, Marrakesch, Berlin, Amsterdam, Hamburg, Schwerin, Waren. Letztgenannte nicht ohne Grund. Seine ersten Keimzeit Konzerte galt es zu besuchen. Wir hatten ihn vorab eingeweiht in Musik und Sprache. Heute Morgen nun, fand ich einen Brief an seine Mutter gerichtet …

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Sommerzeit… alle guten Dinge sind drei

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Berlin, Berlin… gut, zwischendurch mal nach Hause zu kommen. Zeit zum Wäschewechsel und ein wenig Entspannung. …Da hatten wir die Rechnung scheinbar ohne den Wirt gemacht. Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, jemandem mit ner richtig guten Kamera habhaft zu werden, welcher obendrein auch noch damit umgehen kann, sollte man die Möglichkeit sofort beim Schopfe packen und sogleich ein kleines Shooting anberaumen, dachte sich meine, ihre Karriere vorantreiben wollende; Tochter Cynthia. Flugs wurden René und ich um den Finger gewickelt und es ging in den Schlosspark Charlottenburg, Fotos machen.

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Sommerzeit… die Zweite

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…Vergnügt machten sich zwei Reisegefährten auf den Weg. Wir fuhren immer schön die Autobahn entlang, brav mit dem Strom der dahin ziehenden Kolonne, bis zur Abfahrt nach Belzig. Dann ging’s durch Baumbestandene Alleen bis wir die Stadt erreichten. Die Sonne zeigte hin und wieder ein Einsehen und schob sich zwischen den langsam dichter werdenden Wolken hindurch. Die Ordner, welche sich rund um die Burg Eisenhardt positioniert hatten zeigten sich da weniger einsichtig. Sie leiteten uns unnachgiebig weiter, vor die Tore der Stadt an den Straßenrand. Wollten wir doch eigentlich nur unsere sieben Sachen auf die Burg schaffen, wo wir schon längst das Hotelzimmer gebucht hatten. Aber nein, nun hieß es erstmal einen längeren Fußmarsch mit schwerem Gepäck in Kauf nehmen, welcher bergan und über Stock und Stein verlief.

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Sommerzeit = Urlaubszeit = KEIMZEIT

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Endlich! Der Moloch der Arbeit hatte uns für ganze drei Wochen aus seinen Fängen entlassen und der süß frohlockenden Hand der Muße übergeben. Sollten wir Diese ergreifen, uns der verlockenden Vorstellung einmal gar nichts zu tun, einfach so ergeben? …Ja, natürlich! Aber nur kurz, denn die gewonnene Zeit, fern von drohenden Dienstplanänderungen, unbedingt noch zu erledigenden Auftragsarbeiten etc. war einfach zu kostbar, um sie sinnlos verstreichen zu lassen. Man könnte ja eine Reise planen…
Gute Idee!!!

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Buntes Treiben in Weißenfels

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Es ist Samstag der 25te August und nach reichlichem Überlegen wie und wo ich den Nachmittag und Abend sinnvoll verbringe, fasste ich den Entschluss zum Schlossfest nach Weißenfels zu fahren, wo an jenem Abend laut Programm unsere liebste Band Keimzeit ihr Repertoire zum Besten geben sollte.

Bericht und Fotos: Jörn

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Keimzeit trifft Kaolin

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„Schlaflos“ ist Dessau in diesen Tagen… wir waren es auch, denn es hieß ein ganz besonderes keimzeitliches Event hier zu genießen.
So machten sich fünf reiselustige Leute auf den Weg sich von Hamburg, Berlin und Ilmenau aus entgegen zu fahren, frohen Mutes und die Taschen gefüllt mit allerlei elektronischem Equipment zum Festhalten ganz besonderer Eindrücke, teils zur späteren Erinnerung ihrer selbst, wie auch zur mitteilsamen Nutzung interessierter Menschen in aller Welt.

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