Potsdam

Und immer wieder „Lindenpark“

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Wie oft gastierte Keimzeit schon hier? Nicht einmal Norbert konnte es sagen.
Seitdem ich die Laufbahn der Band intensiver verfolge, und das ist seit dem Jahre 2005, gab es wohl kaum ein Jahr ohne ein Konzert in diesem Potsdamer Club.

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Etwas Frühling im Februar

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Der Winterblues hat uns noch voll im Griff, auch wenn die Temperaturen sich um die Nullgrenze bewegen. Tristes Grau in Grau am Himmel, dicke Jacken und beginnende Frühjahrsmüdigkeit.
Da kommt es einem sehr gelegen, etwas Abwechslung zu suchen, die Ohren frei zu blasen und dem Blues eine andere Bedeutung zu geben.

Schon im Dezember kündigte es sich an. Es wird, nach mehreren Jahren des Pausierens, wieder eine Konzerttour der „East Blues Experience“, unter Sänger und Gitarrist Peter Schmidt, geben. Am 06.02.2015 war es dann soweit. Im Potsdamer Club Charlotte fand der Auftakt der mehrwöchigen Tour quer durch Deutschland statt und wir waren dabei.

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KEIMZEIT und der Lindenpark – Ein Heimspiel

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Es ist herbstlich geworden. Während die Sonne am Tage noch wärmt, werden die Nächte schon empfindlich kühl. Jackenwetter ist angesagt. Heute kann ich mit den Öffis zum Konzert fahren und hoffe auf eine reibungslose Fahrt. Am Alex kurz aus der Tür geschaut und schon liegen wir uns in den Armen. Zwei unserer Berliner Freunde und ich. Die Fahrt geht weiter. Natürlich gibt es eine zehn minütige Unterbrechung in Wannsee, wo wir den Zug verlassen und auf den Nächsten warten müssen. Unvermittelt erinnert mich das an ein keimzeitliches Lied. „Streik“, natürlich naheliegend, auch wenn es sich hier wohl eher um einen technischen Defekt handeln sollte. Es hat auch was Gutes, kurz Luft zu schnappen, um den Rest der Fahrt ohne lästiges Telefongeplapper des Nebenmannes genießen zu können. Und Zeit haben wir ja genug.

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Keimzeit und das Filmorchester Babelsberg

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Lass es laufen den Berg hinunter, so könnte das Motto des Tages lauten, angesichts der Schlechtwetterfront welche uns am 25.09. heimgesucht hat.

Der ganze Tag verregnet, entsprechend die Gemütslage, ein wenig melancholisch ..

Vor Monaten haben wir schon die Karten für dieses Event geordert, für den Nicolaisaal zu Potsdam.

Eine solche Gelegenheit, unsere Jungs in Verbindung mit großem Orchester zu sehen, will man sich schließlich nicht entgehen lassen. Vor dem Konzert trifft man sich im Foyer, lässt die Blicke schweifen, allenthalben bekannte Gesichter – fröhliche, nebenher bemerkt – lautes Hallo, denn die Konzertbesuche haben inzwischen ein wenig die Charakteristik von Familienfesten angenommen.

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BUGA-Park und „Nix passiert“

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… von wegen!!!

Einer der ersten warmen Frühsommertage dieses Jahres und wir wieder einmal auf Konzertreise. Nachdem wir in Jena schon unsere „Hausband“ beim Frühlingsfest feiern konnten, zog es uns am nächsten Tage meiner Heimat entgegen nach Potsdam hin. Vorbei an saftigen Wiesen und blühenden Rapsfeldern rollten wir unserem Ziel entgegen.
An diesem Abend hatten wir vor, einem Konzert beizuwohnen, welches von einer Band gegeben wurde, deren Name perfekt zu just diesem sternklaren Abend passen sollte: SILBERMOND

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Keimzeit und Veronika Fischer bei Aids-Gala

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Soeben gefunden in den Potsdamer Neusten Nachrichten:

Keimzeit und Veronika Fischer bei Aids-Gala

Im Jubiläumsjahr erwartet die Potsdamer Aids-Hilfe in der Caligari-Halle viel Prominenz auf der Bühne und im Publikum (22.09.09)

Prominenten-Alarm zur Jubiläums-Gala der Aids-Hilfe Potsdam. Zum zehnten Mal lädt der Verein zum großen Gala-Abend ein, diesmal am 30. Oktober in die Caligari-Halle im Filmpark Babelsberg. Und die musikalische Unterhaltung war wohl noch nie hochkarätiger und vielschichtiger als in diesem Jahr. Rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur werden erwartet, das eingenommene Geld aus dem Eintritt sowie von der Tombola geht an das Präventionsteam der Potsdamer Aids-Hilfe, das mit vielfältigen Projekten für einen Schutz vor der noch immer nicht heilbaren Viruskrankheit wirbt und Aufklärungsarbeit betreibt.

Als Moderatoren des Gala- Abends haben sich die beiden Moderatoren des Rundfunks Berlin Brandenburg, Jörg Thadeusz und Harald Pignatelli, gefunden. Sie werden auf der Bühne der Caligari-Halle unter anderem die Potsdamer Kult-Band Keimzeit begrüßen, die aktuell wieder mit ihrem neuen Album „Stabile Währung Liebe“ für Furore weit über Berlin und Brandenburg hinaus machen. Ebenfalls mit ihrer Musik im Gepäck kommt Sängerin Veronika Fischer, die erst in der früheren DDR eine beeindruckende Gesangskarriere machte und später in den alten Bundesländern, nach der Wende dann gesamtdeutsch mit ihrer unverwechselbaren Stimme und emotionalen Texten begeisterte.

Karibisches Flair wird am 30. Oktober Dellé verbreiten. Dellé, bisher bekannt als einer der drei Frontmänner der Berliner Combo Seeed veröffentlichte mit großem Erfolg im August sein erstes Soloalbum „Before I grow old“. Für ausreichend Musik in den Gehörgängen sorgen außerdem Mark Scheibe und Orchester, bereits bekannt aus der RBB-Talkshow „Dickes B.“, der Potsdamer Musiker Andreas Schulte, die Opernsängerin Maria Löwe-Franke sowie das Berliner Quintett a.k.pella, das Jazz-Improvisationstheater „Die Gorillas“ und die Artistik-Gruppe „Kartell Agile“. Nach der Gala unterhält zudem die Band „The Rechords“ mit Musik aus den 60er und 70er Jahren.

Der Hintergrund des fröhlichen Abends ist indes ein trauriger. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich im vergangenen Jahr im Land Brandenburg 35 Menschen mit dem HI-Virus infiziert – darunter ein Kind. Insgesamt leben derzeit etwa 375 Brandenburger mit HIV oder Aids , rund 60 sind seit den 1980er Jahren daran gestorben. Die Zahlen der HIV-Neuinfektionen in Potsdam klingen vergleichsweise niedrig – im vergangenen Jahr gab es vier Neudiagnosen in Potsdam, 2007 zwei, 2006 vier und 2005 sieben – allerdings sagte das Robert Koch Institut, für Potsdam mit 150 000 Einwohnern seien die Zahlen, „eine Stagnation auf hohem Niveau“, so RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Deutschlandweit steigen die Zahlen der Neuinfektionen seit einigen Jahren wieder, die Deutsche Aidshilfe macht die um sich greifende Sorglosigkeit vor allem bei jüngeren Menschen dafür verantwortlich. Doch auch wenn die Therapiemöglichkeiten größer geworden sind und die Lebenserwartung von HIV-Infizierten enorm gestiegen ist, bleibe die Immunschwächekrankheit nach wie vor unheilbar, warnt die Potsdamer Aidshilfe weiter unermüdlich.

Seit 1991 engagieren sich die Mitglieder der Potsdamer Aids-Hilfe sowohl im Präventionsbereich als auch in der Aufklärungs- und Betreuungsarbeit. Auch die soziale Integration HIV-Erkrankter steht im Mittelpunkt der Potsdamer Aidshilfe. Um vor allem jüngere Menschen zu erreichen, setzt die Potsdamer Aidshilfe seit dem vergangenen Jahr auch auf Beratung und Präventionsarbeit in Kneipen und Discos.

Karten für die 10. Aids-Gala am 30. Oktober, ab 18 Uhr, kosten zwischen 55 und 110 Euro, inklusive Galabuffet und aller Getränke. Die Tickets können telefonisch unter 01805/ 301009 oder per Mail unter galaticket@aidshilfe-potsdam.de bestellt werden. Auch der PNN-Shop im Karstadt Stadtpalais hat Karten vorrätig.