Making of: Mensch Meier Live Album

Wie ja auch schon zu den letzten Alben, wollen wir Euch auch an der Entstehung dieses Albums teilhaben lassen. Im Gegensatz zu den letzten Studio Alben, wo wir hauptsächlich auf die Studio Tätigkeit Wert legten, wollen wir dieses Mal mehr Augenmerk auf die Entstehung des Covers und den kleinen Storys drum herum eingehen.

Konzert1

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, steht seit einigen Tagen das neue Live Album „Mensch Meier“ von Keimzeit in den Läden und das Elektrofeld Team hatte die Gelegenheit die Entstehung des Albums im April diesen Jahres im Schweriner Speicher „Live“ mitzuerleben.

Dieser Bericht soll ein wenig hinter die Kulissen eines Live Albums blicken aber auch ausführlich die Entstehung des Covers, der Fotos und der Leute dahinter beleuchten.

 

Mensch Meier Fron 

Für die Fotos im Booklet dieser neuen CD ist Bernd Zahn verantwortlich, ein Fotograf aus Salzwedel, welcher die Band während der beiden Aufnahme Tage begleitete und auch einige Fotosession mit den „Keimlingen“ durchführte, welche wir ebenfalls begleiten durften.

Bernd Zahn

Zugegeben, ich war ein wenig „verängstigt“ ob wir uns neben einem Profi nicht blamieren würden, oder er uns gar nicht dabei haben wolle, aber nicht Bernd, er hatte weder was dagegen, dass René und ich Ihm zwei Tage am „Rockzipfel“ hingen, nein er gab uns auch bereitwillig gute Tipps, wie wir mehr aus unseren Bildern und Kameras rausholen können und wie wir bei Konzerten zu guten Ergebnissen kommen. Ich muss zugeben, ich habe in den zwei Tagen mehr übers Fotografieren gelernt, als in vielen Jahren zuvor – dank an Bernd.

Bernd in Action

Angefangen am Freitag Abend, dem ersten von zwei Live Abenden in Schwerin, als wir uns kennen lernten und ich fleißig versuchte Bernd nicht im Weg zu stehen, über die tolle „Fachsimpelei“ beim abendlichen Bier bis hin zur Fotosession beim NVS als er uns gute Tipps für die diversen, teilweise schwierigen Lichtverhältnisse gab war es wirklich ein angenehmes „Arbeiten“ für uns.

Bernd in Action2

René fotografierte wie ein „junger Gott“ und filmte diverse Titel mit, welche es dann hoffentlich auch als Video Track auf die CD geschafft haben.

Rene

Ich machte ein paar Bilder, wie gehabt und versuchte den dritten im Bunde, Bernd nicht all zu oft auf meinen Bildern zu haben – was aber nicht gelang, da er wirklich überall war, auf der Bühne, hinter der Bühne, vor mir – überall.

Nach dem ersten „Beschnuppern“ waren Rene und ich uns einig, der ist OK, der ist angenehm, da habe ich wirklich schon ganz andere kennen gelernt, wenn ich mal das ein oder andere Konzert geknipst habe.

Bernd in Action3

Zum Abschluss des ersten Abends ging es dann versammelt in den Schweriner Freischütz, zusammen mit Keimzeit, der Technikarna (Jürgen Block) und diversen Fans auf ein wohlverdientes Bier und natürlich um den anstehenden Geburtstag Dirk’s zu feiern – Happy Birthday Dirk.

Dirk Birthday

Juergen Block

Im gewohnt überfüllten Freischütz bildeten sich sogleich diverse Diskussionrunden, René, Bernd und ich redeten über die Fotos des Tages und die kommende Session am Samstag beim NVS. Rudi entledigte sich seiner Schuhe und diskutierte mit einigen Fans über Gott und die Welt und wir alle zusammen freuten uns auf den kommenden Tag, das kommende Konzert im Kreise von Freunden.

Rudi

Schuhe

Weiter ging es am nächsten Morgen mit einer Fotosession auf dem NVS Gelände, wo wir eine Idee für das Cover umsetzen wollten. Dirk Tscherner hatte noch kurzfristig eine Genehmigung der Schweriner Verkehrsbetriebe erlangt, dass dort in der Bahn fotografiert werden durfte.

MVS1

Mensch Meier, ein Song der ja in einem Bus spielt, sollte dann auch ordentlich umgesetzt werden. Die NVS waren nicht nur so nett uns in diversen Bussen und Bahnen fotografieren zu lassen, nein Sie haben auch alles an „Material“ aufgefahren was möglich ist, angefangen von Museumsbahnen über Busse, moderne Bahnen – ja auch eine „Spatzenbahn“ war dabei – worüber sich Spatzi wohl am meisten freute.

Spatzenbahn

Hier gab uns Bernd ebenfalls wieder einen tollen Einblick in die Arbeit eines professionellen Fotografen, was mich wirklich positiv überraschte, kein gezicke, keine Allüren, nichts von alle dem, sogar unsere „nervigen“ Fragen wie: Was nimmst Du hier für ein Objektiv, welche Blende etc… ließ er sang und klanglos über sich ergehen.

MVS2

Der NVS Mitarbeiter, welche uns den Tag begleitete, willigte dann auch bereitwillig ein, sich als Fahrkarten Kontrolleur, der den Herrn Meier kontrolliert, zu spielen ebenfalls wurden kurz entschlossen die Damen des EFELD mit in die Session einbezogen, denn eine Bahn braucht halt Mitfahrer und da waren dann 6 Keimlinge doch etwas zu wenig.

Rudi in Action

Norbert2

Nachdem wir uns einige Zeit auf Wunsch Dirk Tscherners, die diversen alten Museumsbahnen angesehen haben – es war uns alle klar, dass wir Ihn dort nicht freiwillig wieder raus bekommen – schwenkten wir dann auf die moderneren Bahnen und Busse über und ich muss sagen, so eine geniale Kulisse wie die folgende wünsche ich mir auch ab und an für Fotosessions.

Dirk

Ein riesiger Platz am Busdepot war dann auch gleich der richtige Platz für die nächste Session und auch hier wieder sehr bewundernswert, der Einsatz von Bernd, die Idee und die Art, die Keimlinge aufzulockern – denn die mögen eigentlich nicht vor der Kamera posen.

Busplatz

Nach einigen Stunden Fotografie, trennten sich erstmal kurzzeitig die Wege und das EFELD Team beschloss sich auf die Spuren der anderen Fotosessions, welche ebenfalls in Schwerin statt fanden zu begeben und dort auch ein wenig zu knipsen und uns für den Abend zu stärken.

EFELD

Stärken vor dem Konzert

Der Samstag Abend war mehr als nur ausverkauft, es war so voll, dass man kaum von der einen Ecke des Raumes in die andere kommen konnte, so beschlossen René und ich, dass wir uns rechtzeitig platzieren würden – Bernd ist wie immer rumgerannt und war überall.

Birgit und Rene

Den Abschluss dieses Abends stellte dann ein kleiner Streifzug durch das Schweriner Nachtleben dar – wir landeten im „Thalia“ auf einer „Ü30″ Party, Dominik bekam Ihren Wodka mit Norbert, alle tanzten und irgendwann kam, was kommen musste: CITY – AM FENSTER und ratet mal? Klaro KEIMZEIT – KLING KLANG und irgendwann merkte dann auch das anwesende Publikum, wer da anwesend war…. Sehr schöner Abend.

Dominik & Norbert

Share Button

Kommentar verfassen