10.03.2007 Keimzeit in Zwickau „Alter Gasometer“

Nach einem ereignisreichen Abend in Neugersdorf, war für Samstag noch das Zwickauer Konzert in meiner Wochenendplanung enthalten.

Eigentlich wollte ich den Vormittag über noch ein wenig in Neugersdorf verweilen, um mir die dortigen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Zu meinem Bedauern, fiel dies leider wegen eines Regenschauers sprichwörtlich ins Wasser und ich entschloss mich, sofort in Richtung Zwickau aufzubrechen.
Da mein Weg über Dresden führte und das Wetter dort um einiges besser war, als bei meiner Flucht aus Neugersdorf, nahm ich mir zusätzlich noch die Zeit, mir die weltberühmte Dresdner Altstadt anzusehen und an der Elbe entlang zu schlendern. Nach einem knapp 4 stündigen Stadtbummel musste ich leider von dort auch wieder aufbrechen, um pünktlich in Zwickau anzukommen. Wollte mir ja auch noch diese Stadt ein wenig bei Tageslicht ansehen und zudem musste ich noch das Quartier beziehen.

Dieses Mal suchte ich mir die Pension „Zum Uhu“ aus, welche ganz in der Nähe des Bahnhofs lag und auch vom Zentrum/Altstadt nicht allzu weit entfernt war, welche ich mir später auch noch ein wenig unfreiwillig genauer ansah, da ich den „Alten Gasometer“, wo am Abend das Konzert stattfinden sollte, nicht auf Anhieb fand.

Alter Gasometer

Gegen 19Uhr, traf ich dann auch endlich auf Birgit & René und wir gingen noch schnell eine Kleinigkeit essen. Aber vorher sagten wir noch schnell den Manager Dirk Tscherner „Hallo“ und sahen uns die Location des Abends ein wenig genauer an. Ein wenig beeindruckt vom Gebäude ging es dann auch gut gelaunt in eine Gaststätte, wo wir ein wenig Hausmannskost zu uns nahmen und etwas über Gott und die Welt tratschten.

Als wir vom Essen wieder zurück zum „Alten Gasometer“ kamen, empfing uns unerwartet das Fernsehteam des MDR’s am Eingang und stellte Fragen: Woher wir kommen, wie wir zu Keimzeit stehen etc. Welche wir gerne beantworteten und auch unsere Fan-Community damit ein wenig vorzustellen versuchten. Bin mal gespannt, ob dies ausgestrahlt wird! Sehr schön wäre es!
Leider steht noch kein Termin fest, wann es auf Sendung geht. Aber es soll voraussichtlich im April soweit sein. Wenn das dann mal kein Aprilscherz wird 😉

Der MDR war aber nicht das einzige Fernsehteam vor Ort! Ein regionales Team aus Zwickau war auch am Werk und zeichnete fleißig vor & während des Konzerts auf.

Wir errichteten wieder einmal den Merchandising Stand, den heute hauptsächlich Birgit betreute, damit René & ich fleißig für neue schöne Bilder sorgen konnten. Was wir auch taten! Aber es war sehr schwierig eine gute Position zum Fotografieren zu finden. Da der Saal bis in den letzten Winkel sehr gut gefüllt war.

Publikum

Zu circa der selben Uhrzeit wie am Vorabend, startete das Spektakel auf der Bühne. Unsere Helden, kamen wieder einmal sehr gut gelaunt und mit sehr viel Spielfreude daher. Sie spielten sich regelrecht in einen Rausch und trällerten ein Meisterwerk nach den anderen dahin.
Ralf ließ es sich in seinen wenigen Spielpausen nicht nehmen, gelegentlich an die Bar zu gehen sich ein kühles Blondes zu bestellen, um seine Kehle für die nächsten wundervollen Blasinstrument- Soli zu befeuchten. Beflügelt durch die Freude über sein Paint-Brush Portrait, welches er vor dem Konzert geschenkt bekam, spielte er mit noch mehr Leidenschaft.

Saxofon

Aber auch die restlichen Bandmitglieder waren sichtlich angetan von der vorherrschenden Atmosphäre im Gasometer. Sie genossen es redlich, vor vollem Haus zu spielen. Boten eine Show-Einlage nach der anderen! Spatzi hockte sich auf der Bühne direkt vor dem begeisterten Publikum hin und legte in einer unbeschreiblichen Art und Weise sein Schauspiel mit der Gitarre hin, währenddessen Norbert mit Rudi seine Späße trieb.

Saptz am Boden

Wie schon Tags zuvor kündigte Norbert auf identischer fast einstudierter Weise den Honeymoonblues an. Dann wurde auch schon wieder fleißig das Tanzbein geschwungen und geswingt ohne Ende (na gut, fast ohne).

Die Leisegangs

Denn leider geht irgendwann auch das schönste Konzert mit angenehmer Atmosphäre und netten Fans, mit denen man viele Erfahrungen austauschen konnte, zu ende. Aber so leicht ließen wir bekanntlich unsere Keimies nicht von der Bühne und sie spielten uns liebend gern die gewohnten Zugaben.

Norbert Leisegang

Wieder einmal war „Gatekeeper“ der Song, wo sich die Wege scheiden, aber mit langsam immer besser werdender Routine, aber noch lange nicht perfekt. Bin mal gespannt, wie er sich in der nächsten Zeit weiterentwickelt. Ist ja noch ein wenig Zeit bis zum Sommer 😉

Gitarren Stück

Kurz nach 23:30 war leider dann doch endgültig Schluss, aber wir wollten noch lange nicht gehen, ohne uns noch ein wenig in angenehme Gespräche zu stürzen, bis sie uns gegen 2 Uhr fast rausschmissen. Wir verließen zusammen mit der Band den „Alten Gasometer“. Damit war für mich auch schon ein bis dato sehr schönes Keimzeit Wochenende beendet und es ging so langsam wieder zurück nach Frankfurt/Main. Adios bis zum nächsten mal

Fotos & Bericht von Jörn Brumm

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