Das Schiff ankert beim Dom am Rhein

Von der Metropole am Main zum Weltbekannten Dom am Rhein, mit Keimzeit allein, so sollte es zum Glück nicht sein. Denn selbst bei herrlichstem Sommerwetter kamen sie in Scharen, um mit mir beim Konzert mit guter Musik zu verharren.

Yard Club

Nur etwas über eine Stunde musste ich dorthin mit der Bahn fahren. Die ICE Strecke von Frankfurt nach Köln machte mir den Weg so angenehm kurz, als möglich und zudem war der Zug mal in allen Belangen pünktlich.

Somit traf ich etwas verfrüht im Yard Club ein, wo das Konzert stattfinden sollte. Meine erste Tat vor Ort war, den beiden Geburtstagskindern Roland Leisegang und Ralf Benschu persönlich nachträglich zu gratulieren. Da Ralf am Vorabend noch in Potsdam ein Orgelsax Konzert gegeben hatte, war er auch sichtlich gezeichnet von den Strapazen der Fahrt nach Köln.

Gegen 20:30 begann das große Spektakel mit den feinsten Klängen. Leider sagten sie nicht jedem zu, nach ca. einer halben Stunde kam ein Gast zu mir, da ich das Elektrofeld-Shirt trug und fragte:Du kennst die Band doch schon länger, kommt hier noch der Knaller, denn das ist das schlechteste was ich bis dato je gehört habe oder kann ich gehen?Da gerade Ralf Benschu in einer seiner Pausen neben mir stand und dies auch hörte, sahen wir uns etwas verdutzt und ein wenig schmunzelnd an, eh ich dem Nörgler meine Antwort geben konnte: “Mir gefällts und den anderen Besuchern wie es scheint auch und es kommen definitiv noch tolle Stücke.“ Er zog dann fürs Erste wieder von Dannen und blieb doch bis zum Ende des Konzertes. So schlecht konnte es anscheinend doch nicht gewesen sein.

Fans in Köln

Das Einzige, was es meines Erachtens zu bemängeln gab, war das dürftige Licht aber dafür konnte die Band ja nichts. Sie waren auch die Leidtragenden darunter, denn Rudi wurde regelrecht vom Rotlicht gegrillt!

Rudi gegrillt

Wie so oft rannte die Zeit wie im Flug davon und das Ende drohte zu nahen, ohne dass einer den Anker Wurf um es aufzuhalten!

Norbert

Unterdessen ließen die „Valentinstagblumen“ uns anwesenden dahinträumen und auch die weiteren neuen Stücke „Ich weiß es doch auch nicht“ und „Liebe wäre eine Möglichkeit“ kamen gut an, was mit ausgiebigen Tänzen vor der Bühne bestätigt wurde.

Bei Nathalie brachte Norbert die Menge wieder einmal durch seine ständigen Versprecher und Gedächtnislücken, welche den Kommentar hervorbrachten: langsam werde ich alt, zum lachen. Wenig später war es dass auch schon für den Abend, das Publikum zog gemächlich davon.

Keimzeit Köln

Gegen 23:15 musste ich dann auch so langsam die Segel vor Ort streichen, damit ich den letzten Zug des Abends zurück nach Frankfurt noch erwischte. Dieses Mal konnte ich mich aber nicht über Pünktlichkeit freuen und musste noch eine halbe Stunde länger auf die Bahn warten um dann gegen 3 Uhr morgens wieder in der Main Metropole zu entern.

Bericht und Bilder von Jörn Brumm

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