KEIMZEIT kapern das JFZ und die Kulturschmiede

Auf der „Tour nach Singapur“ warf das Keimzeitschiff zum dritten Mal Anker und machte Zwischenstation im JFZ in Neuruppin.

Norbert 1

Da dieses Städtchen nur gut eine Stunde von meinem „Wohnzimmer“ entfernt liegt, ich gerade einen freien Tag ergattert hatte und vom letzten Wochenende noch ganz verzückt und schon wieder reichlich süchtig nach mehr „Keimzeit“ war, enterte ich mein kleines „Beiboot“ und machte mich ebenfalls auf den Weg, hin zu den aufregenden melodischen Wogen eines keimzeitlichen Vorfrühlingsabends.

Würmidancing

Die Location in angenehmer Clubatmosphäre war mir vom letzen Jahr her noch gut bekannt und erinnerte mich an die schönen Stunden, genau vor einem Jahr, als wir vier E-Feldaktiven uns das erste Mal live trafen.

Birgit

Wie ich inzwischen erfahren hatte, sollte ich heute hier auch auf Dominik treffen, was mich natürlich noch zusätzlich sehr freute.

Das Konzert begann diesmal erst kurz nach 22:00 Uhr und so hatten wir noch reichlich Zeit, uns in gemütlicher Runde zu unterhalten und unser Wiedersehen zu genießen.

Dann war es endlich so weit, eine sichtlich aufgeräumte und gut gelaunte Band betrat die Bühne und läutete den offiziellen Teil des Abends ein.

Rocker

Wie auf Knopfdruck sprang der Funke von der Bühne auf uns und natürlich das gesamte Publikum über und es wurde getanzt und kräftig mitgesungen. Besonders ins Zeug legte sich dabei eine Fraktion junger Damen rechts neben uns, welche mit hellem Sopran, textsicher versuchte mit der Lautstärke der Instrumente mitzuhalten, was unserem Sänger natürlich nicht vorenthalten blieb und mit lobenden Worten und breitem Grinsen gewürdigt wurde.

Nobert

Neues im Repertoire wurde vom Publikum ebenso wohlwollend aufgenommen wie alt Bewährtes und Norberts untermalende Worte lösten beim Publikum teilweise wahre Lachsalven aus. Beispielsweise wurden von ihm neue Wortkreationen ins Leben gerufen, denn neben „Alkohol und Nikotin“ gibt es fortan auch noch andere „Stimmulatita“ … na, und wie heißt denn nun „Liebe“ auf Russisch?…

Hartmut

Von diesen Ulkereien angesteckt, tat sich ein Herr aus dem Publikum mit folgenden Worten kund: „ Mensch, quassel Dir mal nich nen Zahn locker!… Mach lieber Musik!“
… Diesen Ausdruck fand unser Sänger irgendwie bemerkenswert und empfahl ihn für die „Kalauer-Sammlung“ auf Rudis „legendärer“ Internetseite www.rudi.feuerbach.de (oder so ähnlich) … weitere flotte Sprüche dieser Art könnten dort ebenfalls abgegeben werden…

Ralf

Nebenbei erfuhr das Publikum von Norbert auch noch diverse Neuigkeiten, wie beispielsweise die Planung einer neuen CD und die Tatsache, dass er zwar noch nie in Singapur Station gemacht hatte, aber sein Neffe im Moment sehr wohl.

Zum musikalischen Repertoire ist den letzten Berichten nicht viel hinzu zu fügen, außer vielleicht, dass die neu dargebotenen Stücke samt und sonders sehr eingängig und gefällig gelungen sind und neugierig auf Mehr machen. Auch endlich einmal wieder „den Löwen“ live zu hören, war für mich eine besondere Freude.

Kurz vor Schluss wurde noch „Max“ mit dem „See voller Tränen“ gefeiert. Der Koch hatte nämlich Geburtstag: „Happy birthday, Max…

Gegen 0:30 Uhr und nachdem die Band ihre Zugaben, einschließlich eines diesmal textsicheren „Paul“ über die Bühne gebracht hatte, war der Konzertabend wie immer zu früh zu ende und die Reihen der Zuschauer lichteten sich langsam.

Hartmut 2

Nun hieß es leider auch für mich, von den Freunden fürs Erste Abschied zu nehmen, um mich schleunigst auf den Heimweg und ca. 5 Stunden später auf den Weg zur Arbeit in „Mein Irrenhaus“ zu machen.

Nach diesem, für mich in diesem Jahr zweiten, Konzertabend wurde mir erst so richtig bewusst, was mir den ganzen Winter über so gefehlt hatte.

Danke an Keimzeit,

Danke allen Freunden
und
Danke dem Management
für diesen schönen Abend, alle Vorangegangenen und noch hoffentlich unendlich viele Folgende, die ich bisweilen genoss und weiter genießen darf!

Dirk

Liebe Grüße
Birgit

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