Auf, nach Eisenhüttenstadt!

Nach dem Wasserfest in Berlin, welches ausnahmsweise mal ohne Wasser von oben abging, sollte es die nächste „Wasserschlacht“ am folgenden Tage zum Stadtfest in Eisenhüttenstadt geben.
Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes und auf der Autobahn schien sich die Sonne wohl auch in dicke Wolkendecken einzukuscheln. Wohl nicht die besten Vorraussetzungen für eine Open-Air-Veranstaltung…

Wir blieben jedoch optimistisch und das schien ansteckend zu sein. Dem Auto in Nähe der Festmeile entstiegen, lachte uns sogar ein wenig die Sonne an, obwohl es an Wärme doch eher zu Wünschen übrig ließ.

Bei der Suche nach der großen Bühne, die heut Ziel unseres Hier seins war, kamen wir an vielen kleinen bunten Ständen mit Leckereien und netten Dingen vorbei, die es zu erstehen gab. Wir sahen jede Menge „Kinderbelustigungsgeräte“, auch Karussells genannt und ein gigantisches Riesenrad überragte das ganze Geschehen.

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Im Vorbeigehen an den einladenden Ständen konnte „Frau“ mal wieder nicht widerstehen und nahm noch ein kleines südländisches Musikinstrument mit, um eventuell den Regen in die Flucht zu klappern, oder auch sich selbst ein wenig musikalisch einheizen zu können, bevor das kleine Naturinstrument später den Besitzer wechseln sollte.

Als wir an der großen Bühne ankamen, war das Nachmittagsprogramm in vollem Gange und hinter der Bühne machte sich schon „Engerling“ bereit, welche das Abendprogramm mit ihren altbewährten Bluesklängen eröffnen sollten.

Ich, indes hatte heut andere Aufgaben. Hastig okkupierte ich ein, am Rande der Bühne stehendes Zelt (direkt vor dem Sanizelt… na, da konnte mir ja diesen Abend wohl nichts passieren…) und fing an Kisten zu ordnen, T-Shirts zu sortieren etc.

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Schön, mit einem Angebot von 19 verschiedenen Shirts hätte ich wohl dieses Mal jeden Klamottenladen schlagen können, nur leider die Kleinigkeiten waren ein wenig rar, außer dem gängigen Button-Sortiment der letzten Touren, gab es da nichts, was als kleines Mitbringsel gelten konnte. Naja, natürlich waren die letzten drei „Silberscheiben“ mit an Bord… und das ist ja dann auch das Wichtigste!

Während ich mich um mein Merch-Sortiment kümmerte, ging René seiner „Fotoarbeit“ nach, um Euch auch visuell an diesem Fest teilnehmen zu lassen.
Ich lauschte inzwischen auch den Bluesklängen der „Engerling- Bluesband“, erkannte einiges von Früher wieder und genoss die schwingenden Rhythmen.

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Das Areal vor der Bühne war noch recht übersichtlich, jedoch füllte es sich stetig mehr, je näher das Konzert unserer Band Keimzeit rückte.

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Als es dann endlich soweit war und Norbert die Gäste begrüßte, war die Hälfte des Platzes vor der Bühne schon recht gut gefüllt.

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Ich beobachtete das Geschehen von der rechten Seite her, freute mich über die keimzeitlichen Klänge und die Begeisterung in den Reihen des Stadtfestpublikums. Immer mehr Menschen strebten der Bühne zu und augenscheinlich schienen die meisten nur auf eines zu warten…

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Als dann das, wohl jedermann bekannte Liedchen „Kling klang“ von der Bühne herüber tönte, gab’s kein Halten mehr. So, schätzungsweise 2500 Leute auf dem Platz vor der Bühne fingen an zu Tanzen, mitzusingen und sich des gehörten zu erfreuen.

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Danach schien sich so nach und nach der Platz wieder zu leeren. Viele, die mit ihren Kindern hier waren, werden wohl anbetracht der schon vorgerückten Stunde die heimischen Wohnungen wieder aufgesucht haben, andere dachten mit Sicherheit schon an den bevorstehenden Arbeitstag und einige Wenige erahnten wohl das, was in den nächsten Minuten wohl von „oben“ kommen würde…

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Ja, das Wetter hatte sich hervorragend gehalten. Bis…

Kurz vor der letzten Zugabe unserer Band fing es an, von oben ein wenig feucht zu werden. Sicher auch einer der Gründe, warum die anschließende Autogrammstunde nur sehr mäßig genutzt wurde und auch ich diesmal recht zeitig zum Abbau des Standes kam.

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Der Regen, welcher sich bis dato doch recht zurück gehalten hatte, wollte nun scheinbar nicht mehr enden. Durchnässt, aber fröhlich zogen wir in Richtung unseres Hotels, genehmigten uns noch ein Schlückchen Wein und gaben uns unseren Träumen hin.

Bericht: Birgit

Fotos: René

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