KEIMZEIT. – Highlight des Hofwiesenparkfestes in Gera…

oder …ein Löwe am Saxophon…

Natürlich habe ich mich bereit erklärt, ein klein wenig zu berichten, wenn sich unsere KEIMZEIT- Jungs die Ehre geben, unserer Heimatstadt Gera einen Konzert-Besuch abzustatten. Quer durch die halbe Republik aus Rostock angereist, hieß es heute für die Jungs, das jährliche Eröffnungsfest im Hofwiesnpark ( Gelände der Bundesgartenschau 2007 ) bestens ausklingen zu lassen.

Für mich war das ganze auch ein erholsamer Ausklang eines arbeitsreichen Wochenendes, denn ich „durfte“ auf selbigem Fest 2 Tage Airbrush- Tattoos für die Kiddies sprühen.
Also etwas früher die Airbrush- Pistolen aus der Hand gelegt, natürlich nicht ohne uns und einige vom „Harten Kern“ der Community mit speziellen Tattoos zu verschönern.

Das Bild zeigt Birgit, die wie einige andere auch, den Weg zu uns gefunden hatten. Sie war besonders mutig, es tat ja aber auch nicht weh, oder Birgit?

Also schnell zur Bühne, welche derzeit noch Platz für eine einheimische Band bot.

KEIMZEIT war gerade angereist und stärkte sich bei einer Thüringer Bratwurst oder nem Steak und nem Crepes, wie es Norbert bevorzugte. Zeit für uns ein wenig mit Norbert zu plaudern, über die Tour, über den Auftritt bei „Hier ab Vier“, über die neue Besetzung der Gitarre am heutigen Abend. Dort war heute nicht Lars Kutschke anzutreffen, er konnte terminlich nicht dabei sein, Martin Weigel gab sich die Ehre, nach dem Rostock- Konzert vom Vorabend, das zweite Mal an den Saiten.

Pünktlich gings los und natürlich begann man damit, dem zahlreich erschienen auf Stühlen vor der Bühne und im Halbkreis auf der dahinter angelegten „Naturbühne“ sitzenden Publikum, das 2 Tage zuvor erschienen neue Album „ Kolumbus“ vorzustellen…gleich voran mit einem „Guten Beispiel“.

Wie schon erwähnt zupfte heute Martin Weigel die Saiten, ja und was soll ich sagen, er rockte die Bühne von Anfang mächtig. Man merkt sofort, sein Instrument beherrscht er zur Perfektion und die Zeit zum Einstudieren der KEIMZEIT-Songs hat er wohl bestens genutzt. Ihm schien es sichtlich Spaß zu machen, 14 Tage später in Neuruppin lobte er uns als Publikum der ersten Reihe ein Gegenkompliment, als bestes Publikum, das tat genau so gut, wie seiner Kunst zu lauschen.

Der Abend verging rasend schnell. Im Übrigen hatten wir diesmal beim Heimspiel unsere Kinder animieren können, „unsere“ Band live zu erleben. Naja, eine Dreizehnjährige kann wohl in Zeiten von DSDS und Co. nicht verstehen, wie sich ihre Eltern die Decken der Wohnung mit KEIMZEIT-Tour-Plakaten tapezieren können. So schieben wir es einfach auf die Zeit und nicht auf falsche Erziehung … und außerdem, ihr Leugnen der guten Musik von KEIMZEIT gelingt Ihr eh nicht, denn allzu oft spielt sie KEIMZEIT wenn sie ihre E-Gitarre zu Hause zückt. Nur in der Pubertät gibt man seinen Eltern eh nie Recht. Unser großer Sohn (seinerzeit Fan vom „ Urwaldnashorn Emma“ ) und heute ebenfalls der E-Gitarre gesonnen, bestaunte derweil dagegen das wirklich perfekte Live-Geschehen auf der Bühne.

Das Publikum forderte natürlich Zugaben und wie sonst sollte man Gera, dessen Wappentier der Löwe ist, in den Abend verabschieden als mit dem gleichnamigen Song. Doch heute Abend wurde dieser nicht nur musikalisch präsentiert. Irgendwie hatte sich da einer von der Bühne gestohlen, unbemerkt selbst von der Band, und hatte sich sein zufälliges „Fundstück“ hinter der Bühne übergezogen.

Wer war das bloß? Ach da, ein Hinweis auf den Akteur, ein Saxophon. Ede „Leo“ Merkel machte sich nen Jux und spielte seinen Part im Kostüm.

Er begleitete dann Norbert zum Ausklang auf den Rand der Bühne und als dieser dem Leo das Mikro unter den Löwenkopf steckte versuchte Ede tatsächlich, den „Löwen“ zu singen, hörbar schlechter als Herr Leisegang, aber den Beifall des Publikums trotzdem als Belohnung abholend.

Ein schöner Abend nahm für uns nach weiteren Gesprächen und anschließend mit unseren spontanen Schlafgästen Birgit und René zu Hause bei einem Gläschen Wein und dem Betrachten der uns vom Lutzl überreichten Inventurübebleibsel des KEIMZEIT-Archives, ca. 30 Plakate ( teilweise schöne Raritäten ) sein Ende, schließlich mussten wir in 5 Stunden schon wieder auf Arbeit.

Bis zum Bericht aus Neuruppin demnächst grüßen Euch

Matthias und Jana aus Gera

PS: Tipp vom Lutzl: Die Unterlippe etwas nach vorn schieben, wenn man Geranisch sprechen möchte, aber das kann er Euch ja bei einem der nächsten Konzerte selbst vorführn.

Fotos: Matthias (1-16), René (17-68)

Video: Birgit

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4 thoughts on “KEIMZEIT. – Highlight des Hofwiesenparkfestes in Gera…

    Birgit said:
    26. Mai 2012 at 22:08

    @Jana und Mathias: nein, es hat nicht weh getan :-), aber leider nur bis zum nächsten Duschgang gehalten das nächste Mal dann bitte richtig
    LG Birgit

    Hans said:
    26. Mai 2012 at 01:40

    Sieht nach tierischer Äction aus….wann stehen die nächsten Supermarkteröffnungsparties an?

      René Homuth responded:
      26. Mai 2012 at 11:10

      Wann stehen die nächsten Kommentare aus dem brummchen Dunstkreis an?

      Birgit said:
      26. Mai 2012 at 21:12

      Ich glaube, das bedarf keiner weiteren Kommentare…
      „eine Kreatur mit dem Kopf eines Hundes ist bei den Selbstdarstellern angekommen…“ (Zitat N.Leisegang) … fällt mir spontan dazu ein 😉

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