Sommer, Strand und Me(e/h)r…

… es lebe der Sport…

Die Sonne kitzelte unsere Nasen und wärmte unsere Koje erheblich auf. Wir räkelten uns, blinzelten in die Welt. Es schien ein schöner Tag zu werden. Nun hieß es, raus aus den Schlafsäcken, Morgentoilette a la Abenteuerurlaub und ab zum nächsten Bäcker. Frühstück…
Gestärkt mit Kaffee und leckerem belegten Brötchen ging es auf, zur nächsten Etappe.

Wir hatten einen Termin um 13:00 Uhr, gut eine halbe Stunde von unserem jetzigen Standort entfernt, in einem kleinen Örtchen namens Rühn. Dort wurde zu sportlichem Wettkampf geladen.

Der FSV-Rühn hatte unsere Band zu einem Tischtennisturnier herausgefordert und wir durften dabei sein, um das Ganze zu dokumentieren und unsere Leser teilhaben zu lassen.

Wir waren die Ersten vor Ort, doch nur wenige Minuten später erschienen Hartmut nebst Frau und gleich darauf Sandra und Jens. Diese Zwei sollten die Fanseite im Turnier würdig vertreten.

Einige Zeit später rollte der Bandbus dann vor und auch die Herausforderer waren inzwischen eingetroffen.

Kurze Pause zum Umkleiden und schon sollte es los gehen. Die Aktiven nahmen Aufstellung, wurden zu Gruppen eingeteilt und nach einer kurzen Eröffnungsansprache begann der Wettstreit.

Nach mehreren Matches stand sie nun fest, die Gruppe der Gewinner. Die Mannschaft um Roland Leisegang war Sieger des Turniers. Ebenfalls Teil dieser Mannschaft war der schon langjährige Veranstalter der Bützow-Konzerte Jörg Quandt. Herzlichen Glückwunsch dem Team!

Dann die Verleihung des Pokals. Und die große Frage… :Wie wäre es, Diesen zum Wanderpokal zu machen? Große Begeisterung allerseits und somit beschlossene Sache. Es wird also im nächsten Jahr ein „Rückspiel“ geben. Wir freuen uns drauf.

Dann auf zum nächsten Termin. Nach kurzer Erfrischung unter der Dusche die Band wieder in den Bus verfrachtet, den Nachzügler in unser Auto gepackt, gings auf nach Bützow zur alten Badeanstalt.

Dort angekommen, hieß es erst einmal etwas akklimatisieren. Nur die „ganz Harten“ konnten immer noch nicht inne halten. Nach kurzer Zeit wurde schon wieder der
Volleyball gezückt und der Rasen des Geländes bespielt. Nicht tot zu kriegen, die Jungs!

Indes wurden die Vorbereitungen für den Abend getroffen. Licht und Ton eingestellt, die Instrumente an ihren Platz gebracht.

Der Support war inzwischen auch eingetroffen. Richtig! Nora&Leo, die Band des Vorabends, sollte heute zum zweiten Male den Abend eröffnen.

Da noch lange Zeit und die Vorbereitungen zum Soundcheck noch in vollem Gange waren, nutzten die zwei die Chance, enterten ein Tretboot und fuhren damit hinaus auf den See.

Ich sah kurz nach oben. Eine dicke schwarze Wolke hing bedrohlich über dem See. Und natürlich…, gerade als das Boot mitten im See schwamm, entlud sich die schwarze Wand über ihm.

… „mitten im See, kann man nicht einfach aufhör´n zu treten“… dachte ich gerade abgewandelt noch, als Norbert, der seinen Soundcheck inzwischen begonnen hatte, anstimmte genau dieses Lied zu singen. … Etwas durchnässt, aber lachend, kamen die „Schiffbrüchigen“ wieder an Land. Ein Regenschauer, na und?! Es sollte der Letzte dieses Tages bleiben.

So langsam füllte sich die Alte Badeanstalt mit Gästen. Und wieder waren gute Freunde dabei.

Nora&Leo hatten dieses Mal Gelegenheit, ein paar mehr von ihren eigenen Werken vorzutragen und wurden dafür mit wohlwollendem Applaus des angereisten Publikums bedacht.

Vor dem keimzeitlichen Konzert gabs noch eine kleine Ansprache durch Jörg Quandt, welcher noch einmal auf das sportliche Ereignis des Tages einging und sich bei allen Beteiligten bedankte.

Dann ging es aber richtig los mit dem Keimzeitkonzertabend im kultigen Ambiente der Alten Badeanstalt zu Bützow. „Kolumbus“ diesmal bei rotem Sonnenuntergang am See, wieder eine traumhafte Kulisse.

Begeisterte Kinderarme reckten sich in die Höhe und wiegten sich im Takt der Musik. Die Kleinsten sahen staunend mit Knopfaugen und offenen Mündern zur Bühne empor, während die Großen in textsicherem Gruppengesang den altbekannten und neuen Songs folgten.

Ein wundervoller musikalischer Sommerabend, welcher nicht enden sollte, wenn es nach dem Publikum gegangen wäre. Lange noch stand man zusammen, lachte gemeinsam und tauschte sich aus, obwohl der letzte Ton des Löwen schon längst verklungen und die kleine Bühne im Dunkel verschwunden war.

Irgendwann war dann allerdings doch der letzte Besucher gegangen und wir machten uns zu unserer heutigen Herberge auf. Dort angekommen saßen wir noch lange vor dem Haus und unterhielten uns, bis der Morgen schon graute und es wahrlich Zeit wurde, ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Denn: …“morgen gibt’s so viel zu tun. … Gut Nacht“

Bericht: Birgit

Fotos: René

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