35 Jahre, Keimzeit beendet die Tour im Tivoli Freiberg

Wie viele Jahre in Folge waren wir im Tivoli wohl schon zu Gast, um eine Tour zu verabschieden, mit guten Freunden das Weihnachtsfest ein klein wenig vor zu ziehen und unsere so geliebte Musik dabei zu genießen? Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur, daß es jedes Mal ein ganz großes Ereignis war, eine schöne Tradition, die ich auf keinen Fall missen möchte.
Dieses Jahr, auf Schnee hoffend fuhren wir ins Sachsenland. Nun, es war etwas Zucker auf den Straßen zu sehen, mehr nicht. Traditionell machten wir Halt auf dem wunderschönen Christmarkt von Freiberg, tranken den schon obligatorischen Glühwein und stärkten uns mit Bergmannssüppchen und Vanillekrapfen. Ein wenig durchgefroren kamen wir dann am Tivoli an.

Ein großes Hallo, als man sich wieder sah. Die Zeit ließ ja dieses Jahr wieder einmal nicht allzu viele Treffen mit der Band und unseren Freunden zu. Umso schöner, sich jetzt, so kurz vor dem Jahresende endlich wieder zu sehen.

Der Saal war wie jedes Jahr wieder sehr gut gefüllt und ein Kamerateam des MDR war auch zugegen.
Die Show konnte beginnen. Wie immer mischte sich Neues mit alt bewährten Songs. Hatte doch, wie Norbert berichtete, Jemand im Vorfeld daran erinnert, die alten Lieder nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dem folgte man auch im Programm und lag goldrichtig dabei.

Musikalische Gäste gab es dieses Jahr zwar nicht, aber es wurde an alle ehemaligen Mitglieder der Band erinnert und die Setliste, wie auch die Herren der Technik, hatten so einige Überraschungen für uns parat.

Da gab es musikalisch einige Neuerscheinungen, wieder aufgegriffene Ideen, es wurde von stachligen Meerestieren berichtet und ein Maulwurf wurde zum U-Bootkapitän.

Nathalie war weder mit dem Zug, noch mit dem Bus in Freiberg angekommen. Auch das Taxi hatte sie nicht gebracht. Nein, sie kam „ganz kapriziös mit dem fliegenden Teppich hineingeschwebt“. Ihre Fans waren begeistert und zollten ihr, durch lautes Mitsingen, gehöriges Tribut.

Überhaupt war die Stimmung sehr gelöst, sowohl auf, als auch vor der Bühne.
So Mancher ging nicht ohne ein Erinnerungsstück oder Weihnachtsgeschenk für daheim Gebliebene, nach Haus und es wurden Unterschriften, selbst auf „Konfettischnipsel“ von der Band abgeholt.

Beim ein oder anderen Glas Schwarzbier oder Wein und angeregten Gesprächen, ließen auch wir den Abend und das Konzertjahr ausklingen und machten uns bei, inzwischen einsetzendem Flockenwirbel auf den Weg ins Nachtquartier.

Es bleibt uns nun, allen zu danken, die dieses Ereignis wieder einmal möglich machten und mit Engagement und Herzblut begleiteten.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein neues, Keimzeit-reiches Jahr 2018.

Bericht: Birgit

Fotos: René