BUGA-Park und „Nix passiert“

… von wegen!!!

Einer der ersten warmen Frühsommertage dieses Jahres und wir wieder einmal auf Konzertreise. Nachdem wir in Jena schon unsere „Hausband“ beim Frühlingsfest feiern konnten, zog es uns am nächsten Tage meiner Heimat entgegen nach Potsdam hin. Vorbei an saftigen Wiesen und blühenden Rapsfeldern rollten wir unserem Ziel entgegen.
An diesem Abend hatten wir vor, einem Konzert beizuwohnen, welches von einer Band gegeben wurde, deren Name perfekt zu just diesem sternklaren Abend passen sollte: SILBERMOND

Am frühen Abend im, noch sonnenüberfluteten Potsdam angekommen, durchquerten wir den Park zur Konzertarena, wo sich schon eine beachtliche Anzahl junger Leute tummelte.
Meine Befürchtungen aus vergangenen Tagen und einem Stadtfestkonzert eben dieser Band schienen sich heut nicht zu erfüllen. Sah ich mich doch schon inmitten einer kreischenden Meute von Teenys, welche ihren Idolen lautstark ihre Zuneigung zuriefen. Von all dieser Hysterie war hier nichts zu bemerken, es ging an diesem Abend recht entspannt und fröhlich zu. Das Publikum, bei weiten nicht nur aus Leuten unter 18 Jahren bestehend, feierte den Abend mit viel Applaus und Begeisterung für die Musik und die Akteure.

Bevor die Musiker von Silbermond die Bühne betraten, um uns vom Gegenteil ihres Tourmottos „Nichts passiert“ zu überzeugen, heizte die junge Zittauer Band Jennix das Publikum schon mal vor.

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Die quirlige Sängerin Jenny wirbelte Bühne und Publikum auf, machte sie heiß auf Musik und Spaß. Und sportlichen Einsatz… Die Hände mussten nach oben, kräftig zusammenschlagen, Hüpfen und Jubeln, all das war gefordert, um auf den Hauptact vorzubereiten. Schon dieser Support war das Zusehen und –hören und Mitmachen wert.

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 Als Silbermond dann die Bühne betrat, natürlich große Freude, Jubel und Applaus. Live wirklich ein Erlebnis für Auge und Ohr. Die bekannten Lieder wurden laut mitgesungen, Unbekanntere mit rhythmischem Applaus bedacht.

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Stefanie genoss das Bad in der Menge, als sie sich von der Bühne über das Publikum hinweg ihre zuvor geworfene Wasserflasche zurück holte, die Musiker vereinten sich inmitten des Konzerts plötzlich auf einem kleinen Podium auf der entgegengesetzten Seite der Bühne zu einem kleinen Akustik-Programm und es gab eine Trommelshow zu erleben, die Erstaunen und Begeisterung im Publikum weckte.

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Der größte Hit dieses Abends (und sicherlich nicht nur hier) war zweifellos das „Lied mit nur einem Akkord“ welches, hervorgerufen durch Begeisterungsausbrüche der Menschenmassen vor der Bühne, kaum enden wollte.

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Ein feines Konzert mit einem tollen Publikum, einer hervorragenden Vorband und einem herausragenden Hauptact liegt hinter uns. Es hat wirklich viel Spaß gemacht zuzuhören, mitzusingen und den visuellen Genüssen zu folgen. Und nicht nur die eigentlichen Akteure ließen sich etwas einfallen um die Menschen zu begeistern.

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Nein, auch unter der Schwadron von Fotografen wurde mit Tricks gearbeitet. Das Publikum, wie auch die Musiker wurden von einem der Fotografen mit einem kuscheligen Gefährten auf dem Objektiv bestochen, schön freundlich in die Kamera zu schauen. Nun, die Lacher waren auf seiner Seite und der Erfolg somit sicher auch.

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Wir machten uns nach dem Konzert dann auf den Weg nach Berlin, um am nächsten Abend unseren Wochenendhöhepunkt mit Silly zu genießen, von dem ich bereits im Vorfeld berichtete.

Bericht: Birgit

Fotos: René

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