THE NATIONAL

THE NATIONAL in HUXLEY’S NEUER WELT

08.05.2010 Berlin

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Nachdem wir leider keine Karten mehr für das binnen zwei Stunden ausverkaufte Konzert am 9. Mai im Astra ergattern konnten, freuten wir uns umso mehr, dass am 8.05. ein Zusatzkonzert im Huxley’s angesetzt wurde. Diesmal schafften wir es tatsächlich unter den Glücklichen zu sein, die innerhalb von drei Stunden alle Eintrittskarten wegkauften.

Über das Vorprogramm des Duos „Buke and Gass“ möchten wir hier weder groß reden noch urteilen. Unser Fall war es nicht, doch um sich eine Meinung zu bilden müsste wohl jeder selbst eine Kostprobe mitnehmen. Gegen 22 Uhr jedenfalls sollte die Band beginnen, die Hauptgrund unserer Berlinreise war – THE NATIONAL.

4590844874_77c59f200dEine Band aus New York die dunklen, melancholischen „Indie“-Rock macht und wunderbar düstere Balladen dahinschmettert. Just vergangenen Freitag erschien in Deutschland das neue und somit fünfte Album „High Violet“ und eine Vielzahl der Titel von diesem Album gehörte an dem Abend zu dem gespielten Repertoire. Neben der herrlich dumpfen, warmen Stimme des Sängers Matt Berninger und der Stammbesetzung mit zwei Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug hatte die Band zusätzlich Trompete, Posaune und Geige aufgefahren.

Gleich der erste Titel „Mistaken for Strangers“ dröhnte heftig und ging sofort ins Ohr. Das ganze Konzert wechselte stimmig von ruhigen Melodien zu punk-rockigen Stücken. Bei letzteren war es ein Highlight des Sängers Gestik zu beobachten. Wie ein gescheuchtes Tier wirbelte er auf der Bühne herum, flippte regelrecht aus. Den Konzertschluss krönten die Mannen mit ihrer Ballade „Fake Empire“ und ein tobendes und mitsingendes Publikum bedankte sich für das großartige Konzert.

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Dann bei der Zugabe „Mr. November“ zog es Berninger zum Publikum oder buchstäblich ins Publikum hinein. Er stellte sich an den Bühnenrand, reichte den Menschen in den ersten Reihen seine Hände und … zack… war er in der Menge verschwunden. Ihm hinterher sprangen zwei von der Panik gepackte Securities. Singend aus dem Off bahnte sich Berninger seinen Weg durch die Massen, kletterte auf den Tresen und sprang schließlich wieder auf die Bühne. Keine großen Gesten zum Abschied. Ein kurzer Handwink ins Publikum, Licht und Musik aus der Box gingen an und für uns hieß es, das Huxley’s zu verlassen.

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Auf dem Weg in der U-Bahn ließen wir Erlebtes Revue passieren. Die Musiker, die für ein restlos ausverkauftes Konzert sorgten, zogen einen regelrecht in ihren Bann, sorgten für Berauschtheit und belebten den Geist. Jetzt freuen wir uns auf das Konzert im August, Hamburg. Unsere Empfehlung: Hört mal rein!

Bericht: Thomas & Dominik

Fotos: Oliver Peel (Konzerttagebuch.de) + The National Presse Mappe (Headline Foto)

Liebsten Dank an Oliver Peel für die freundliche Bereitstellung der Fotos.

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