Bützow, ein Idyll

Von Dominik Peters, Juli 28, 2010 21:52

Bützow ist jedes Mal wie ein kleiner Urlaub gewesen. Die Alte Badeanstalt könnte idyllischer nicht sein und auch die Atmosphäre auf dem daneben liegenden Zeltplatz ist urgemütlich. Allein der Blick auf den See mit seinem Seerosenblätterteppich und das tiefe Einatmen des frischen Seeduftes genügt, um für ein paar Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.

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Nur die Seele des Seesacks, Dieter, fehlt ein wenig. Ein Sprung ins kühle Nass wäscht den Kopf frei und ein feines Eis kühlt den sonnenerhitzten Körper von innen nach einem kleinen Volleyball Match. Wenn dann zum Abend hin noch der Wind einem das Haar um den Kopf wehen lässt und man sich ausgelassen mit seinen Freunden darüber amüsieren kann, wie vier Leute in einem Boot versuchen gegen den Wind und die Strömung zu rudern und dabei wie ein Standbild wirken, statt erst einmal an Land zu kommen, ist die Stimmung perfekt. Perfekt für ein Konzert.

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Filzteich „in Flammen“

Von René Homuth, Juli 11, 2010 14:03

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Noch gegen halb sieben, als ich los fuhr, zeigte sich der Himmel von dunklen Wolken verhangen, immer wieder Regen, Bäume bogen sich im Wind… was macht frau mit katholischer Kinderstube in solcher Not: Stoßgebete, eins nach dem andern. Lacht ruhig, es half! Wind und Regen ließen nach.
Außerdem stellte ich bei meiner Ankunft in Schneeberg fest, dass ein übergroßes Dach den Abend beschützen sollte. Das gleiche Ziel hatte wohl das ebenso übergroße Aufgebot an Sicherheitsmenschen. Besten Dank den freundlichen und hilfreichen unter ihnen.

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Leipzig sah „Alles Rot“, in Berlin lohnendes Warten…

Von René Homuth, Juni 30, 2010 22:11

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Endlich war es soweit, nach 14 Jahren mehr oder weniger unfreiwilliger Abstinenz, wieder ein neues Silly-Album und dazu eine neue Tour.

Leipzig sollte am 07. Mai 2010 als erste Stadt die taufrischen Songs, des in den Album-Charts auf Platz 3 eingestiegenen Albums „Alles Rot“, live erleben.

Schön, mit dabei gewesen zu sein! Ausverkauftes „Haus Auensee“, viele nette Bekannte schon vom Vorjahr, riesen Stimmung im Publikum…

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Ein Frühlingsfest - was sonst!

Von René Homuth, Juni 19, 2010 3:21

Mit KEIMZEIT ein Frühlingsfest zu beginnen ist doch sehr naheliegend, auch der Gedankenspiele wegen, vor allem aber weil mit KEIMZEIT jeder Abend einfach zum Fest wird!

Jena. Eingerahmt von Rosskastanien in voller Blüte und verschiedensten Düften und Gerüchen zwischen süß und deftig und angefüllt von Menschen, die sich aus der Nacht der Museen und von dem bunten Treiben der Stadt lösten, wurde der Marktplatz zur Bühne für all die in 28 Jahren KEIMZEIT gereiften Blüten und Früchte…
Ein buntes Stadtfest-Publikum galt es also zu erreichen.

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Jazzfrühling Sondershausen 2010

Von René Homuth, Juni 1, 2010 21:43

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Was für ein wunderbarer Urlaubsbeginn – nach 2006 und 2008 wird es für uns 2010 nun schon zur Tradition, den Frühling im Achteckhauskeller mit Ralf Benschu & Freunden zu zelebrieren.

Da unser Quartier für heute Nacht – der Thüringer Hof – sich nicht imstande sieht, uns ein Abendessen zu servieren, machen wir uns es wieder einmal im Ratskeller gemütlich. Schwarzbier und Thüringer Gastlichkeit – und schon fühlen wir uns zu Hause.

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Volle Packung, der Schlussakkord

Von René Homuth, Mai 24, 2010 20:06

Sonne, Fotos, frische Wiesen und abends Musik in der Kneipe…

Die Pläne für unseren letzten musikalischen Abend waren, dank eines kleinen Eintrages von Kurt auf unserer Seite, schnell gemacht. Michendorf ist ja nicht so weit von Berlin entfernt gelegen und die Gelegenheit ein weiteres Projekt unseres Bassisten zu erleben war verlockend.

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„Volle Packung“ die Zweite…

Von René Homuth, Mai 16, 2010 12:57

„Dickes B“ – Masurenallee

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Nach erholsamen Träumen, einem gemütlichen Frühstück und einigen notwendigen Erledigungen stand nun unser zweiter Termin dieses Wochenendes an.
Bereits gegen 17:00 wurden wir schon vor dem rbb-Gebäude in der Masurenallee erwartet. Der frühe Zeitpunkt des Treffens verwunderte uns ein wenig, da die eigentliche Sendung ja erst gegen 22:00 ausgestrahlt werden sollte. Die Frage, was es notwendig machen würde schon so früh vor Ort zu sein, sollte sich allerdings recht schnell beantworten lassen.

Nachdem wir unser Auto geparkt hatten, einen kurzen Seitenblick auf den Funkturm geworfen hatten, welcher in unmittelbarer Nähe zwischen den Häuserwänden hervorlugte und die Armada der vor dem Gebäudekomplex geparkten rbb-Fahrzeuge kurz mit Blicken gewürdigt hatten, ging es durch ein Labyrinth an Gängen im Gebäude selbst, dann mittels Fahrstuhl zum Ort der heutigen Ereignisse.

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The National in HUXLEY’S NEUER WELT

Von Dominik Peters, Mai 12, 2010 12:08

08.05.2010 Berlin

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Nachdem wir leider keine Karten mehr für das binnen zwei Stunden ausverkaufte Konzert am 9. Mai im Astra ergattern konnten, freuten wir uns umso mehr, dass am 8.05. ein Zusatzkonzert im Huxley’s angesetzt wurde. Diesmal schafften wir es tatsächlich unter den Glücklichen zu sein, die innerhalb von drei Stunden alle Eintrittskarten wegkauften.

Über das Vorprogramm des Duos „Buke and Gass“ möchten wir hier weder groß reden noch urteilen. Unser Fall war es nicht, doch um sich eine Meinung zu bilden müsste wohl jeder selbst eine Kostprobe mitnehmen. Gegen 22 Uhr jedenfalls sollte die Band beginnen, die Hauptgrund unserer Berlinreise war – THE NATIONAL.

Eine Band aus New York die dunklen, melancholischen „Indie“-Rock macht und wunderbar düstere Balladen dahinschmettert. Just vergangenen Freitag erschien in Deutschland das neue und somit fünfte Album „High Violet“ und eine Vielzahl der Titel von diesem Album gehörte an dem Abend zu dem gespielten Repertoire. Neben der herrlich dumpfen, warmen Stimme des Sängers Matt Berninger und der Stammbesetzung mit zwei Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug hatte die Band zusätzlich Trompete, Posaune und Geige aufgefahren.

Gleich der erste Titel „Mistaken for Strangers“ dröhnte heftig und ging sofort ins Ohr. Das ganze Konzert wechselte stimmig von ruhigen Melodien zu punk-rockigen Stücken. Bei letzteren war es ein Highlight des Sängers Gestik zu beobachten. Wie ein gescheuchtes Tier wirbelte er auf der Bühne herum, flippte regelrecht aus. Den Konzertschluss krönten die Mannen mit ihrer Ballade „Fake Empire“ und ein tobendes und mitsingendes Publikum bedankte sich für das großartige Konzert.

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Dann bei der Zugabe „Mr. November“ zog es Berninger zum Publikum oder buchstäblich ins Publikum hinein. Er stellte sich an den Bühnenrand, reichte den Menschen in den ersten Reihen seine Hände und … zack… war er in der Menge verschwunden. Ihm hinterher sprangen zwei von der Panik gepackte Securities. Singend aus dem Off bahnte sich Berninger seinen Weg durch die Massen, kletterte auf den Tresen und sprang schließlich wieder auf die Bühne. Keine großen Gesten zum Abschied. Ein kurzer Handwink ins Publikum, Licht und Musik aus der Box gingen an und für uns hieß es, das Huxley’s zu verlassen.

Auf dem Weg in der U-Bahn ließen wir Erlebtes Revue passieren. Die Musiker, die für ein restlos ausverkauftes Konzert sorgten, zogen einen regelrecht in ihren Bann, sorgten für Berauschtheit und belebten den Geist. Jetzt freuen wir uns auf das Konzert im August, Hamburg. Unsere Empfehlung: Hört mal rein!

Bericht: Torsten & Thomas & Dominik

Fotos: Oliver Peel (Konzerttagebuch.de) + The National Presse Mappe (Headline Foto)

Liebsten Dank an Oliver Peel für die freundliche Bereitstellung der Fotos.

Den kompletten Bericht mit allen Fotos findet Ihr hier: The National in Huxley’s NEUER WELT

Langes WE und die „Volle Packung Musik“

Von René Homuth, Mai 6, 2010 21:04

Eine Liaison aus Klassik und Pop

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8.April, ein Gespräch im weltweiten Netz:
René: „Was sagt eigentlich Dein Dienstplan zum 29. April?“
Birgit: „Naja, früh etwas Schreibarbeit, und ab dem frühen Nachmittag freies WE“
René: „Na ist ja prima! Wir haben was vor…“

Ich war mächtig gespannt! Sollten wir doch an einem ganz außergewöhnlichen keimzeitlichen Ereignis teilnehmen dürfen, um hier zu berichten und die noch nie da gewesenen Momente im Bild festzuhalten.

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Dem Ruf gefolgt - Keimzeit in Annaberg-Buchholz

Von René Homuth, April 26, 2010 19:26

3,5 Jahre ist es nun schon wieder her, als ich das letzte mal Keimzeit in dem idyllischen Erzgebirgsstädtchen Annaberg-Bucholz erlebt habe.

Dem Ruf von Natur und Bergbau konnte ich mich auch dieses Jahr nicht entziehen, der Entschluss war schnell gefasst. Es geht nach Annaberg.

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